Im Zentrum steht immer der Mensch
Helfen heißt nicht, sich herabzulassen zu einem Bedürftigen,
sondern ist nach dem Matthäus Evangelium Christusbegegnung:
"Denn ich war hungrig, und ihr habt mich gespeist;
ich war durstig, und ihr habt mich getränkt;
ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt;
ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet;
ich war krank, und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen....
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, habt ihr mir getan." (Mt. 25,40)
Diese Bibelworte werden oft zitiert, wenn die Grundhaltung der Diakonie erklärt werden soll, denn sie umfassen das Wesentliche der Arbeit der Diakonie.
Sie besteht darin, Menschen, die Hilfe brauchen, entgegen zu kommen und sie zu unterstützen.
Allerdings dürfen Menschen in Not nicht zu Objekten helfenden Handelns werden:
Sie sind unsere Brüder und Schwestern, die Jesus selig gesprochen hat.
(in Matth.5; Mk.3,34f.).
Pflegende und sorgende Begleitung von alten, schwachen oder behinderten Menschen ist also nicht nur ein Geben, sondern auch ein Empfangen.
"Ziel der Diakonie ist es, die eigenen Kräfte von Menschen in Notlagen zu stärken und Veränderung zu bewirken.
Daher ist es ganz wichtig, in jedem Menschen das Ebenbild Gottes zu erkennen:
Die Würde jedes Menschen ist die unaufgebbare Grundlage diakonischen Handelns.
Die Diakonie arbeitet mit und nicht nur für Menschen."
(Bratislava - Erklärung der Konferenz Europäischer Kirchen zur Diakonie 1995).
(Quelle: Diakonie-Grundsatzpapier Synode 1997)
Info
"Diakonia"
ist das altgriechische Wort für "Hauswirtschaft" oder "Dienst".
Man versteht darunter alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen.
Die christliche Theologie sieht in der Diakonie eines der Wesensmerkmale der Kirche.
ist das altgriechische Wort für "Hauswirtschaft" oder "Dienst".
Man versteht darunter alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen.
Die christliche Theologie sieht in der Diakonie eines der Wesensmerkmale der Kirche.
