Standards der Diakonie

Einsatz, Begleitung und Weiterbildung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen werden in der Diakonie kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt. Gemeinsame Leitprinzipien aller Diakonie-Organisationen helfen, die hohe Qualität der Freiwilligenarbeit innerhalb der Diakonie zu sichern.

Der Ursprung der Diakonie geht auf Menschen zurück, die Not wahrnahmen und etwas dagegen tun wollten. So wandten sich Ende des 19. Jahrhunderts Gräfin De La Tour und die Gebrüder Ernst und Ludwig Schwarz Kindern und gebrechlichen Menschen in Not zu. Aus ihrem Engagement entstand die Diakonie Kärnten und das Diakoniewerk Gallneukirchen, die zusammen heute mehr als 4000 hauptamtliche MitarbeiterInnen beschäftigen.

Doch Diakonie begründet sich immer wieder neu. Ende der 80er Jahre des 20. Jahrunderts standen in Traiskirchen (NÖ), unzählige obdachlose Flüchtlinge auf der Straße. Eine couragierte Pfarrerin und etliche Freiwillige sprangen ein, als sich für das Elend niemand zuständig fühlte. Heute arbeiten im Diakonie Flüchtlingsdienst über 150 SpezialistInnen, um an die 10.000 Menschen zu unterstützen. Die soziale Landschaft ist in Bewegung.

Frau schiebt Mann im Rollstuhl

Info

Leitprinzipien der Diakonie zu Ehrenamt und Freiwilligen: