Diakonie bittet um Spenden für Flutopfer in Pakistan
Nothilfe vor Ort bereits eingeleitet
„Wieder einmal hat eine Naturkatastrophe die Ärmsten der Armen getroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe tut ihr Bestes, um den Menschen vor Ort rasch und effizient zu helfen.“, sagt Diakonie-Direktor Michael Chalupka und ruft zu Spenden für die Flutopfer auf.
Wegen anhaltender Regenfälle spitzt sich die Lage weiterhin zu. Mittlerweile sind über eine Million Menschen von den Überschwemmungen betroffen, die Behörden sprechen von über 1.500 Toten.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in Koordination mit lokalen Partnerorganisationen und dem nationalen Katastrophenschutz erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Dazu gehört zunächst die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Hygienematerial. Auch Medikamente werden dringend benötigt.
Zelte für Notunterkünfte können momentan wegen der starken Überschwemmungen nicht aufgestellt werden, berichten MitarbeiterInnen des lokalen Büros der Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan. Die Kommunikation gestaltet sich sehr schwierig, da etliche Büros von Hilfsorganisationen zerstört wurden und die betroffenen Gebiete nur schwer zugänglich sind. BewohnerInnen haben sich auf Hausdächer geflüchtet und warten auf Hilfe, heißt es weiter.
Die Flut überraschte die sehr arme Bevölkerung im Swat-Tal, wo die Diakonie Katastrophenhilfe bereits vor der Überschwemmung zurückgekehrte Binnenflüchtlinge versorgt hat. Nun sind viele Straßen und Brücken zerstört. „Die Flut kam gerade, als Rückkehrer damit begonnen haben, ihre Existenz wieder aufzubauen.“,
berichten HelferInnen vor Ort. 2009 hatte die Armee im Swat-Tal Aufständische bekämpft. 2,3 Millionen Menschen mussten fliehen.
Info
Spendenkonto
Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300
BLZ 60.000
Kennwort: Pakistan
Interview mit Gokhan Erkutlu, Mitarbeiter im Büro in Istanbul, das auch die Krisenregion in Pakistan betreut. Länge: 1:06 min
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Interview Diakonie Katastrophenhilfe / Pakistan
(MP3, 1028 Kb)
