Diakonie: Minderjährige Flüchtlinge frieren im Notquartier
Bis zur Rückkehr nach Hirtenberg kaum Normalität möglich
Nach dem Brand im Laura Gatner Haus, einem Flüchtlingsheim der Diakonie für Burschen, die ohne Familie nach Österreich geflüchtet sind, arbeiten die BetreuerInnen daran, die Situation für die 40 Jugendlichen zu beruhigen und eine Art von „Normalität“ herzustellen.
„Die jungen Burschen haben nun nach ihrer Flucht noch eine weitere schwierige Situation zu verarbeiten,“ betont Christoph Riedl, Leiter des Diakonie Flüchtlingsdienstes.
Notquartier bewohnbar machen
„Das Haus in Hirtenberg ist für die nächsten Wochen nicht bewohnbar und wir arbeiten jetzt fieberhaft daran, das Wiener Ersatzquartier zumindest bis Weihnachten in ein halbwegs angenehmes Wohnumfeld zu verwandeln“, erklärt Barbara Schmallegger, Leiterin des Flüchtlingsheimes.
„Derzeit stehen die wichtigsten Bedürfnisse der Burschen, wie Kleidung, Heizung und Essen für uns im Vordergrund, denn die Burschen konnten auf der Flucht vor den Flammen kaum etwas mitnehmen“, schildert Schmallegger die aktuelle Herausforderung.
Und sie ergänzt, „das Notquartier ist bis jetzt nur mit Feldbetten ausgestattet, die Heizung konnte in dem desolaten Haus glücklicherweise repariert und eingeschaltet werden, sie funktioniert aber nur notdürftig“.
„Aufgrund dieser humanitären Notsituation bitten wir um Spenden für die Kinder und Jugendlichen im Notquartier“ betont Schmallegger.
Freizeitangebote sind nicht vorhanden
Das größte Problem für die Betreuerinnen ist es derzeit, die Jugendlichen sinnvoll zu beschäftigen. „Die größte Weihnachtsfreude für die Jugendlichen wäre es, einmal Ablenkung vom tristen Alltag zu haben, und eine Einladung in Kino oder Theater zu bekommen. Auch ein Tischtennistisch und ein Wuzzler steht groß auf ihrer Weihnachtswunschliste“, ergänzt Christoph Riedl.
Spendenkonto:
PSK 90 006 423, BLZ: 60000
Kennwort: Jugendliche Hirtenberg
Online spenden
Info
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PSK 90 006 423
BLZ: 60000
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