25.08.2010

Nachbar in Not Fluthilfe Pakistan

500.000 Euro Spenden am ORF-Schwerpunkttag

Am Dienstag, dem 24. August, standen alle Medien des ORF – Fernsehen, Radio, Internet, Teletext sowie alle Landesstudios – im Zeichen der Hilfe für die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan, um die „Nachbar in Not“-Hilfe aus Österreich zu unterstützen. Mehr als 500.000 Euro wurden allein im Verlauf des Aktionstages gespendet, insgesamt beträgt der Spendenstand der am 18. August 2010 von ORF und „Nachbar in Not“ gestarteten Hilfsaktion bis 25. August 2010, 1,5 Millionen Euro.

Allein das ORF-Fernsehen erreichte mit allen Sendungen und Beiträgen zum Thema „Nachbar in Not- Flutkatastrophe Pakistan“ – in „Heute in Österreich“ „Sommerzeit“, „Konkret: Das Servicemagazin“, den „Bundesland heute“-Sendungen, „Seitenblicke“, „Universum: Extrem! Zwischen Sintflut und Dürre“, der Sondersendung „Nachbar in Not – Österreich hilft Pakistan“, „Zeit im Bild 2“, „Runder Tisch“, der „kreuz & quer“-Dokumentation „Mutter Teresa“ sowie der „ZIB 24“ – 2,474 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das sind 35 Prozent der österreichischen Bevölkerung in TV-Haushalten (Erwachsene 12+).
Die von Ingrid Thurnher moderierte Sondersendung „Nachbar in Not – Österreich hilft Pakistan“, um 21.05 Uhr in ORF 2 – mit Live-Studiogästen und Reportagen der ORF-Reporter Jörg Winter und Fritz Orter aus dem Krisengebiet – verfolgten 413.000 ZuseherInnen (Marktanteil 18 Prozent).

Wrabetz: „Aufruf zu Solidarität und Hilfsbereitschaft ist gelungen“

„Für den ORF war es in Anbetracht der dramatischen Umstände in Pakistan eine Selbstverständlichkeit, seine Ressourcen einen Tag lang konzentriert in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der ORF-Programmschwerpunkttag sollte zu Solidarität und Hilfsbereitschaft aufrufen. Die Spendenergebnisse machen deutlich, dass uns das gelungen ist. Ich bin stolz, dass der ORF gemeinsam mit den Österreicherinnen und Österreichern einen Beitrag zur Linderung der Not in Pakistan leisten konnte.“

Mayerhoffer: „Netzwerk einer beispielhaften, österreichischen Hilfsaktion“

Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting: „Die Bilder der schleichenden Katastrophe in Pakistan sind seit mehreren Wochen weltweit in den Medien. Dennoch war die Spendenbereitschaft – international und auch in Österreich – in den ersten Wochen eher gering. Erst mit dem Start von ,Nachbar in Not‘ – sowie der Unterstützung durch viele Printmedien des Landes – ist es gelungen, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Es ist dies der schönste Beweis für uns alle, die ein Teil im Netzwerk dieser beispielhaften, österreichischen Hilfsaktion sind, dass wir mit gemeinsamen Kräften dieses bisherige Spendenergebnis ermöglichen konnten. Das Vertrauen, das die Marke ,Nachbar in Not‘ bei den Spenderinnen und Spendern besitzt, ist unser Auftrag, um weiter zu helfen und zu handeln.“
Christoph Petrik-Schweifer, Vorstandsvorsitzender von „Nachbar in Not“ und Leiter der Caritas-Auslandshilfe : „Jeder Euro mehr trägt dazu bei, Menschenleben zu retten! Unser Dank namens aller unter dem Dach von ,Nachbar in Not‘ arbeitenden Hilfsorganisationen – Diakonie, Caritas, Rotes Kreuz, Hilfswerk Austria, Volkshilfe, CARE, Malteser und Samariterbund –, gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie der großartigen, medialen Unterstützung – allen voran durch den ORF, aber auch durch andere Medien des Landes. Mit dem gemeinsamen Schulterschluss können wir viel dazu beitragen, in dieser humanitären Megakatastrophe menschliches Leid zu lindern.“

Lassmann: Verankerung der Hilfsorganisationen vor Ort enormer Vorteil

„Die Verlässlichkeit der Nachbar in Not -Organisationen hat auch damit zu tun, dass wir schon sein Jahren im Land tätig sind, und daher auf funktionierende Strukturen aufbauen können. Das ist ein enormer Vorteil, wenn es darum geht rasch und professionell zu helfen“, sagt Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe und Vorstand von „Nachbar in Not“.


„Mit dem Geld der Spendenaktion können wir viele weitere, dringend notwendige Soforthilfemaßnahmen finanzieren“, unterstreicht Michael Opriesnig, ebenfalls Vorstand von „Nachbar in Not“ und Rot-Kreuz Marketing-Leiter. „Mit Wasseraufbereitung, Lebensmitteln, Medikamenten, Zelten, Planen, Decken und Hygienesets können wir hunderttausende Menschen mit konkreter Hilfe erreichen. Bereits eine Spende von 25 Euro sichert einer hungernden Familie einen Monat lang das Überleben.“


Alle Nachbar-in-Not-Spendenmöglichkeiten im Überblick:
NACHBAR IN NOT – Flutkatastrophe Pakistan
Spendentelefon 0800 222 444
PSK 90 750 700 (BLZ 60000)
Online-Spenden: nachbarinnot.ORF.at
SMS-Spenden: SMS mit Kürzel NIN an: 0664 660 3333

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