17.08.2010

Pakistan: Lage weiter dramatisch, Diakonie-Mitarbeiter vor Ort

Spenden kommen an!


In Pakistan bleibt die Lage für die Flutopfer weiterhin dramatisch. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat eine umfassende Hilfsaktion gestartet und erreicht damit momentan etwa 60.000 Menschen in den am schwersten betroffenen Distrikten Nowshera, Charsadda und im Swat-Tal im Nordwesten des Landes.

Die Diakonie-MitarbeiterInnen verteilen Nahrungsmittel, Zelte, Plastikplanen und Hygienesets an die Betroffenen. Ein Schwerpunkt ist auch die Trinkwasserversorgung: insgesamt sind bereits 25 mobile Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von je 4.000 Liter im Einsatz, 50 weitere sollen folgen.

Sobald die Wassermassen zurückgegangen sind, muss mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Die Diakonie Katastrophenhilfe möchte sich auch stark beim Wiederaufbau engagieren, da die Menschen vor dem kommenden Winter in vernünftigen Unterkünften untergebracht werden müssen.
 
Die langjährige Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort gut akzeptiert, kennt die Bevölkerung und deren Bedürfnisse und kulturellen Besonderheiten. Die MitarbeiterInnen wissen, wo und wie Hilfsgüter und Materialien im Land zu beschaffen sind und können sich frei bewegen und agieren. So soll auch sichergestellt werden, dass die Spenden nicht in falsche Hände geraten.


Die Diakonie Katastrophenhilfe hat seit fünf Jahren ein eigenes Projektbüro in Pakistan und ist auch im Verbund des globalen kirchlichen Netzwerks „ACT Alliance“ (Action by Churches together) tätig.
Der Diakonie Katastrophenhilfe-Mitarbeiter Rainer Lang ist ab 16. August 2010 im Katastrophengebiet und für Interviews erreichbar.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe:


Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort: Pakistan
Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe

 

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