03.11.2009
Start der Diakonie-Plakatkampagne „Gib mir eine Chance“
Diakonie fordert mehr Investitionen in Bildung und Armutsbekämpfung
„Wir beobachten mit Sorge, dass benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Österreich nicht die notwendige strukturelle Unterstützung zukommt, die sie benötigen würden“, sagt Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.
In einer mit November gestarteten österreichweiten Plakatkampagne „Gib mir eine Chance“ fordert die Diakonie bessere Chancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Mit großflächigen Plakaten, Zeitungsanzeigen und Postern wird zu Spenden für innovative Kinder- und Jugendprojekte geworben. Begleitend gibt es Veranstaltungen und umfassende Hintergrundinformationen auf der website www.diakonie.at.
Laut Sozialbericht leben bereits rund 100.000 Kinder und Jugendliche in akuter Armut und schwierigsten Verhältnissen. Sie werden in ihrer Entwicklung weniger gefördert, haben tendenziell schlechtere Schulnoten, einen schlechteren Gesundheitszustand und schlechtere Zukunftschancen als sozial besser gestellte Gleichaltrige.
Chalupka: „Es gibt zwar punktuell großes Interesse, wenn junge Menschen ihre Probleme gewaltsam ausleben oder straffällig werden. Gleichzeitig fehlt dann aber stets das gleiche Interesse, benachteiligte Kinder und Jugendliche vor Ausgrenzung zu bewahren und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu bieten.“
Geht es nach der Diakonie, müssen Kinderrechte für alle Kinder gelten. Chalupka weiter: “Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz und besondere Fürsorge – egal, aus welchem Land sie kommen. Es ist alarmierend zu sehen, dass Kinder mit Migrationshintergrund ein höheres Armutsrisiko haben und in der Schule schlechter abschneiden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, hier pädagogisch mit einem integrativen Unterricht und einer fördernden Schule einzugreifen.“
Mit einer österreichweiten Kampagne verleiht die Diakonie nun ihren Forderungen für benachteiligte Kinder und Jugendliche Ausdruck und bittet um Unterstützung.
Forderungen der Diakonie
Zu den Diakonie-Forderungen zählen
Die rund 200 evangelischen Pfarrgemeinden sind in das Kampagnenkonzept eingebunden und tragen auf vielfältige Weise zur Verbreitung der Kernbotschaften bei.
Spendenkonto Diakonie
PSK 23.96.444 BLZ: 60.000
Kennwort: Gib mir eine Chance
In einer mit November gestarteten österreichweiten Plakatkampagne „Gib mir eine Chance“ fordert die Diakonie bessere Chancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Mit großflächigen Plakaten, Zeitungsanzeigen und Postern wird zu Spenden für innovative Kinder- und Jugendprojekte geworben. Begleitend gibt es Veranstaltungen und umfassende Hintergrundinformationen auf der website www.diakonie.at.
Laut Sozialbericht leben bereits rund 100.000 Kinder und Jugendliche in akuter Armut und schwierigsten Verhältnissen. Sie werden in ihrer Entwicklung weniger gefördert, haben tendenziell schlechtere Schulnoten, einen schlechteren Gesundheitszustand und schlechtere Zukunftschancen als sozial besser gestellte Gleichaltrige.
Chalupka: „Es gibt zwar punktuell großes Interesse, wenn junge Menschen ihre Probleme gewaltsam ausleben oder straffällig werden. Gleichzeitig fehlt dann aber stets das gleiche Interesse, benachteiligte Kinder und Jugendliche vor Ausgrenzung zu bewahren und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu bieten.“
Geht es nach der Diakonie, müssen Kinderrechte für alle Kinder gelten. Chalupka weiter: “Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz und besondere Fürsorge – egal, aus welchem Land sie kommen. Es ist alarmierend zu sehen, dass Kinder mit Migrationshintergrund ein höheres Armutsrisiko haben und in der Schule schlechter abschneiden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, hier pädagogisch mit einem integrativen Unterricht und einer fördernden Schule einzugreifen.“
Mit einer österreichweiten Kampagne verleiht die Diakonie nun ihren Forderungen für benachteiligte Kinder und Jugendliche Ausdruck und bittet um Unterstützung.
Forderungen der Diakonie
Zu den Diakonie-Forderungen zählen
- eine echte Mindestsicherung, mit der die Grundbedürfnisse von Kindern und ihren Familien finanziert werden können - und Verelendung vermieden wird.
- Eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, die vor allem benachteiligte Kinder in ihrer frühen Entwicklung optimal begleitet und fördert.
- Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen müssten laut Diakonie in benachteiligten Bezirken besonders gut ausgestattet werden, um ein soziales Auseinanderdriften zu verhindern. Eine nicht sozial ausgrenzende Schule ist ein zentrales Instrument für Aufstiegschancen aller Kinder – unabhängig ihrer Herkunft.
- Ein Bleiberecht für jene Familien, die seit Jahren auf einen Asylbescheid warten 5.) Ein absolutes Verbot der Schubhaft für Kinder und Jugendliche.
Die rund 200 evangelischen Pfarrgemeinden sind in das Kampagnenkonzept eingebunden und tragen auf vielfältige Weise zur Verbreitung der Kernbotschaften bei.
Spendenkonto Diakonie
PSK 23.96.444 BLZ: 60.000
Kennwort: Gib mir eine Chance
Info
Spendenkonto Diakonie
PSK 23.96.444 BLZ: 60.000
Kennwort: Gib mir eine Chance
Weitere Informationen zur
Kampagne "Gib mir eine Chance"
PSK 23.96.444 BLZ: 60.000
Kennwort: Gib mir eine Chance
Weitere Informationen zur
Kampagne "Gib mir eine Chance"
