Ein Pflegenetz, das trägt
So eigenständig wie möglich, so viel Unterstützung, wie nötig.
Mobiles Demenzteam
Im Pinzgau leben rund 1000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Das Team der mobilen Diakonie-Demenzberatung besucht Betroffene direkt in ihrem Wohnumfeld. Im Fokus steht die Frage „Was brauchen der Betroffene und seine Familie?“ Frühzeitige medizinische, pflegerische und psychosoziale Hilfen können den Krankheitsverlauf entschärfen und die Belastung der Angehörigen verringern. Ziel ist es, Betroffenen fachkundige Hilfesysteme in der Region zu vermitteln. Das Team kann kostenlos angefordert werden. Es besteht aus Pflegekräften, FachärztInnen und PsychologInnen.
Betreutes Wohnen
Im Alter möchten wir so eigenständig wie möglich bleiben und zugleich so viel Hilfe wie nötig zur Verfügung haben. Viele ältere Menschen wünschen sich, in einer Umgebung zu wohnen, in der sie Kontakte zu Nachbarn und Gleichgesinnten aufbauen können. „Diakonie – Miteinander Leben“ verwirklicht in der Steiermark dieses Anliegen mit betreuten Wohnungen und betreuten Wohngemeinschaften. Beim betreuten Wohnen leben alte Menschen in der eigenen, seniorengerechten Mietwohnung und erhalten dort Unterstützung und Hilfe, wo es gewünscht und gebraucht wird – eben Selbstbestimmung bei gleichzeitiger Sicherheit.
Hausgemeinschaften
Im Dachgeschoß der Schule in Wien-Simmering leben 13 ältere Menschen in einer Diakonie- Hausgemeinschaft. Hausgemeinschaften sind familienähnliche Wohn- und Lebensformen, wo gekocht, gespielt, geplaudert und einfach gelebt wird – in Simmering auch mit jungen Leuten aus der Schule im Haus. Hausgemeinschaften stehen auch Menschen mit hohem Pflegebedarf oder Demenzerkrankungen offen. Die überschaubaren Räume und deren Anordnung um den im Mittelpunkt gelegenen Gemeinschaftsraum ermöglichen besonders verwirrten älteren Menschen eine gute Orientierung.
Tagesbetreuung
In einer Gruppe von rund zwölf Personen wird gemeinsam gekocht und gegessen.
Die Tagesbetreuung Graz des Diakoniewerks bietet demenzerkrankten Menschen in familienähnlicher Atmosphäre einen abwechslungsreichen Alltag. Auf die individuellen Rückzugs- und Ruhebedürfnisse wird ebenso eingegangen wie auf das Bedürfnis dementer Personen, ausgiebig herumzugehen. Die Tagesbetreuung soll die Lücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung schließen. Menschen mit Demenz wird eine hohe Lebensqualität trotz fortschreitender Krankheit ermöglicht. Sie können so möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben. Gleichzeitig kommt es zu einer Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Mobiles Demenzteam
Im Pinzgau leben rund 1000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Das Team der mobilen Diakonie-Demenzberatung besucht Betroffene direkt in ihrem Wohnumfeld. Im Fokus steht die Frage „Was brauchen der Betroffene und seine Familie?“ Frühzeitige medizinische, pflegerische und psychosoziale Hilfen können den Krankheitsverlauf entschärfen und die Belastung der Angehörigen verringern. Ziel ist es, Betroffenen fachkundige Hilfesysteme in der Region zu vermitteln. Das Team kann kostenlos angefordert werden. Es besteht aus Pflegekräften, FachärztInnen und PsychologInnen.
Betreutes Wohnen
Im Alter möchten wir so eigenständig wie möglich bleiben und zugleich so viel Hilfe wie nötig zur Verfügung haben. Viele ältere Menschen wünschen sich, in einer Umgebung zu wohnen, in der sie Kontakte zu Nachbarn und Gleichgesinnten aufbauen können. „Diakonie – Miteinander Leben“ verwirklicht in der Steiermark dieses Anliegen mit betreuten Wohnungen und betreuten Wohngemeinschaften. Beim betreuten Wohnen leben alte Menschen in der eigenen, seniorengerechten Mietwohnung und erhalten dort Unterstützung und Hilfe, wo es gewünscht und gebraucht wird – eben Selbstbestimmung bei gleichzeitiger Sicherheit.
Hausgemeinschaften
Im Dachgeschoß der Schule in Wien-Simmering leben 13 ältere Menschen in einer Diakonie- Hausgemeinschaft. Hausgemeinschaften sind familienähnliche Wohn- und Lebensformen, wo gekocht, gespielt, geplaudert und einfach gelebt wird – in Simmering auch mit jungen Leuten aus der Schule im Haus. Hausgemeinschaften stehen auch Menschen mit hohem Pflegebedarf oder Demenzerkrankungen offen. Die überschaubaren Räume und deren Anordnung um den im Mittelpunkt gelegenen Gemeinschaftsraum ermöglichen besonders verwirrten älteren Menschen eine gute Orientierung.
Tagesbetreuung
In einer Gruppe von rund zwölf Personen wird gemeinsam gekocht und gegessen.
Die Tagesbetreuung Graz des Diakoniewerks bietet demenzerkrankten Menschen in familienähnlicher Atmosphäre einen abwechslungsreichen Alltag. Auf die individuellen Rückzugs- und Ruhebedürfnisse wird ebenso eingegangen wie auf das Bedürfnis dementer Personen, ausgiebig herumzugehen. Die Tagesbetreuung soll die Lücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung schließen. Menschen mit Demenz wird eine hohe Lebensqualität trotz fortschreitender Krankheit ermöglicht. Sie können so möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben. Gleichzeitig kommt es zu einer Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Info
Familien mit Betreuungsaufgaben stehen in Österreich vor immer schwieriger werdenden Entscheidungssituationen.
Da stecken verschiedene Aspekte dahinter: Verstärkte Erwerbsbeteiligung von Frauen als sozialpolitisches und wirtschaftspolitisches Ziel, aber auch als emanzipatorisches Selbstverständnis eigener Existenzsicherung, berufliche Mobilität oder ein in der Pensionspolitik angestrebtes höheres faktisches Pensionsantrittsalter. Das ist der Hintergrund, warum familiäre Pflege nicht mehr in der Form möglich ist, wie das vielleicht früher der Fall war. Und damit stellt sich die Frage nach Alternativen, die einerseits Erwerbstätigkeit, andererseits die Betreuung von nahen Angehörigen in ihrer privaten Umgebung ermöglichen, oder nach Alternativen, die eine systematische und kontinuierliche Entlastung bei Rund-um-die-Uhr- Betreuungssituationen ermöglichen.
August Österle
Professor am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien
Da stecken verschiedene Aspekte dahinter: Verstärkte Erwerbsbeteiligung von Frauen als sozialpolitisches und wirtschaftspolitisches Ziel, aber auch als emanzipatorisches Selbstverständnis eigener Existenzsicherung, berufliche Mobilität oder ein in der Pensionspolitik angestrebtes höheres faktisches Pensionsantrittsalter. Das ist der Hintergrund, warum familiäre Pflege nicht mehr in der Form möglich ist, wie das vielleicht früher der Fall war. Und damit stellt sich die Frage nach Alternativen, die einerseits Erwerbstätigkeit, andererseits die Betreuung von nahen Angehörigen in ihrer privaten Umgebung ermöglichen, oder nach Alternativen, die eine systematische und kontinuierliche Entlastung bei Rund-um-die-Uhr- Betreuungssituationen ermöglichen.
August Österle
Professor am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien
