Armut und Alltag


Gib mir eine Chance.
Über 100.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind von Armut betroffen.
Kaum etwas davon ist auf den ersten Blick erkennbar.

Kinder und Jugendliche sind ganz besonders stark von Armut betroffen: Sie stellen 29 Prozent aller SozialhilfebezieherInnen Österreichs. Das sind derzeit 44.000 Kinder!
Armut bedeutet zum Beispiel, in schlechten Wohnverhältnissen leben zu müssen. Schon jetzt leben in Österreich 53.000 Kinder in Wohnungen, die im Winter nicht warm gehalten werden können.

Und 228.000 Kinder leben in überbelegten Wohnungen, die zu wenig Platz zum Spielen und Arbeiten bieten. Ein eigener Schreibtisch, um in Ruhe die Hausaufgaben zu erledigen, ist für diese Kinder undenkbar.
(Die OECD-Bildungsstudien weisen einen eigenen Platz zum Lernen als wichtige Voraussetzung für schulischen Erfolg aus.)

Eine Verbesserung des unteren sozialen Netzes, wie beispielsweise eine Mindestsicherung, mit der die Grundbedürfnisse finanziert werden können, ist daher vor allem auch Familienpolitik.

Daher fordert die Diakonie eine Mindestsicherung, die Kinder vor Verelendung und Ausgrenzung schützt!

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