Armut und soziale Krisen

Ein Foto einer Warteschlange
Gegen Verschlechterungen bei der Sozialhilfe

Im September wandte sich die Diakonie gegen geplante Verschlechterungen bei der Sozialhilfe. Sie forderte wieder bundesweite Mindeststandards statt bloßer Höchstsätze und betonte, dass Sozialhilfe Existenz, Teilhabe und Chancen sichern müsse. Besonders hob sie die Gefahr wachsender Kinderarmut hervor: 34 Prozent der Sozialhilfe-Bezieher:innen sind Kinder, Kürzungen würden ihre Zukunftschancen weiter verschlechtern. 

Ein Mensch sitz auf einer Parkbank, nebenbei befindet sich ein Rucksack
Gegen integrationsfeindliche Kürzungen bei Subsidiär Schutzberechtigten

Im Oktober kritisierte die Diakonie außerdem den angekündigten Entzug der Wiener Mindestsicherung für subsidiär Schutzberechtigte. Betroffen wären rund 10.000 Menschen, darunter viele Minderjährige, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Die Diakonie warnte vor akuter Armut, Mietschulden und Wohnungslosigkeit. 

Eine Erwachsener und ein junger Mensch reichen sich die Arme
Für einen starken Sozialstaat

Insgesamt zeigte die Diakonie 2025 Armut als strukturelle soziale Krise: Sie forderte einen starken Sozialstaat, verlässliche Existenzsicherung und gezielte Maßnahmen gegen Kinderarmut, Ausgrenzung und Wohnungsverlust.

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