Wege zur Nachhaltigkeit

Vorwort

Liebe Leser:innen!

Tag für Tag stehen wir als Diakonie Eine Welt an der Seite von Menschen. Unsere Arbeit ist zugewandt, stärkend und verändernd. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, für die wir da sind. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir Angebote, die sich an ihrer Lebenswelt orientieren und unsere Einrichtungen zu Orten des Willkommenseins und des Miteinanders machen. Diese soziale Verantwortung ist der Kern unseres Auftrags und untrennbar mit ökologischer und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit verbunden.

Der Klimawandel, dessen Auswirkungen wir vermehrt spüren, verschärft bestehende soziale Ungerechtigkeiten und bedroht Lebensgrundlagen. Gleichzeitig erleben wir, wie demokratische Werte unter Druck geraten und die Zivilgesellschaft – das Fundament unseres Zusammenlebens – angegriffen wird. Solche Entwicklungen machen es umso notwendiger, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.

Dieser Nachhaltigkeitsbericht ist mehr als eine Sammlung von Daten und Fakten. Er ist ein Zeichen dafür, dass wir uns diesen komplexen Aufgaben und Herausforderungen stellen. Er zeigt, wo wir bereits wirksam sind und wo wir uns weiter verbessern müssen. Denn wir sind überzeugt: Ökologisch nachhaltiges Handeln ist eine wesentliche Investition in eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle. Im Sinne des Leitbilds der Diakonie Eine Welt setzen wir uns gemeinsam für eine gerechte, inklusive und nachhaltige Welt ein.

Rektor Wolfgang Ernst

Wolfgang Ernst

 

Inklusiv - Gerecht - Nachhaltig - gemeinsam die Welt verändern

Wir sind überzeugt von der unantastbaren Würde aller Menschen, die in ihrer Einzigartigkeit den Reichtum und die Vielfalt unserer Gesellschaft ausmachen. Gemeinsam wollen wir die eine Welt verändern: 

  • Inklusiv – Wir engagieren uns für die umfassende Teilhabe aller Menschen in einer durch Vielfalt reichen Gesellschaft.
  • Gerecht – Mit unserer Arbeit setzen wir uns für Menschenrechte und Gerechtigkeit für alle Menschen ein.
  • Nachhaltig – Ziel unseres Handelns ist ein menschenwürdiges Leben aller in einer Welt, die auch für kommende Generationen lebenswert ist.

Daraus folgend entwickeln wir eine Nachhaltigkeitsstrategie, die unsere Fokusthemen Inklusion, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie weiterführt.

Fokusthemen

Ökologie
Soziales
Ökonomie
Ökologie

Die ökologische Dimension unserer Arbeit ist uns wichtig. Gemeinsam wollen wir ökologisch nachhaltig arbeiten, um damit auch einen Beitrag für kommende Generationen zu leisten. Drei Bereiche wurden ausgewählt, die wir wesentlich beeinflussen können: Mobilitätsfragen, Energiekonsum und CO2-Ausstoß sowie nachhaltiger Konsum in unserer Organisation. 

bunte Holzfiguren symbolisieren Soziales Miteinander
Soziales

Soziale Nachhaltigkeit ist das Herzstück unseres Auftrags. Seit dem Beginn setzt sich die Diakonie Eine Welt für die Verbesserung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und die Stärkung von Menschen in Österreich ein. Diesem Anspruch wollen wir auch als Arbeitgeberin gerecht werden. Deshalb beleuchtet dieser Bericht die Arbeitsbedingungen in unseren Einrichtungen und zeigt, wie wir soziale Nachhaltigkeit auch intern leben und gestalten.

Ökonomie

Eine nachhaltige Organisationsführung ist wesentlich um unsere soziale und ökologische Verantwortung sicherzustellen. Das neue Leitbild gibt uns die Richtung vor und dient als Grundlage all unserer Arbeit. Und wir agieren nicht allein: Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen bündeln wir Kräfte, um eine größere gesellschaftliche Wirkung zu erzielen. Schließlich ist der sorgsame und transparente Umgang mit finanziellen Mitteln für uns selbstverständlich, um das Vertrauen unserer Spender:innen und der Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

 

Wertschöpfungskette in der Diakonie Eine Welt

Auch wenn die Diakonie Eine Welt (DEW) keine Produkte herstellt, entsteht bei uns ökonomisch gesprochen eine Wertschöpfungskette. Die vereinfachte Grafik veranschaulicht die Prozesse der DEW, wobei alle Begriffe schlagwortartig die Vielfalt unserer Arbeit andeuten. Sie zeigt, wie durch den Einsatz von Ressourcen Kernaufgaben in den verschiedenen Bereichen erfüllt werden, welche positiven und negativen Outputs dabei entstehen und wie wir mit diesen umgehen.

 

Die Diakonie Eine Welt in Zahlen

0
betreute Klient:innen in Flüchtlingsdienst, Sozialdienst und Lebensräumen.
0
Kinder und Jugendliche besuchen die Kindergärten, Schulen und Horte der Diakonie Bildung.
0
Kinder und Jugendliche besuchen die Johann Sebastian Bach Musikschule und die POP Akademie.
0
Mitarbeiter:innen in Flüchtlingsdienst, Sozialdienst, Lebensräume, Bildung und Verwaltung.
0
freiwillige Mitarbeiter:innen.
0
Zivildiener und freiwilliges Soziales Jahr

Gesamtemissionen

Seit 2018 können wir auf organisationsweit einheitliche Berechnungen der Emissionen zurückgreifen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, alle Daten nachvollziehbar ab diesem Jahr abzubilden. Die Entwicklung der Emissionen steht im Zusammenhang mit einer Ausweitung unserer Tätigkeitsbereiche und einem starken Anstieg der Zahl an Mitarbeitenden, Einrichtungen und des Umsatzes.

Bis einschließlich 2022 wurden in den Emissionsdaten auch die Flugreisen der Auslandsarbeit von ACT Austria berücksichtigt. Da ACT Austria seit 2023 nicht mehr Teil der Diakonie Eine Welt ist, entfallen diese Emissionsdaten in dem vorliegenden Bericht. Neu hinzugekommen sind ab 2023 jedoch die Emissionen durch Flüge der Schüler:innen der Diakonie Bildung, die beispielsweise im Rahmen von Sprachreisen entstehen. Der von uns verursachte CO₂-Ausstoß ist die Berechnungsgrundlage für den KlimaPlus-Beitrag der Klimakollekte.

Die erstmalige Erfassung und Darstellung der Flugreisen sowie des CO₂-Ausstoßes durch den Pendelverkehr markiert einen wichtigen Schritt in Richtung umfassender Transparenz. Auch wenn sich diese Erweiterung in einem Anstieg einzelner Werte in der Grafik widerspiegelt, zeigt sich zugleich ein erfreulicher Trend: Trotz Umsatzsteigerung und Wachstum konnte der CO₂-Ausstoß in den Bereichen Strom, Fernwärme und Gas weiter reduziert werden.

Feedback

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