Sie möchten mehr Informationen und sich in einzelne Themen vertiefen? Dann sind unsere Buchtipps, Infoblätter (deutsch, türkisch, bks) und Broschüren das Richtige!
Buchtipps für Angehörige
Diakonie-Sozialexpertin Petra Rösler empfiehlt drei Ratgeber, die aus der persönlichen Erfahrung entstanden und mit viel Fachwissen angereichert sind. Alle drei Bücher machen Mut, nehmen Druck aus anspruchsvollen Situationen und geben sehr konkrete Tipps für den Alltag.
Buchbesprechung: Eine ganz besondere Reise von Emma Heming Willis
„Unzerbrechlich“ – in diesem Kinofilm spielte Bruce Willis einen Superhelden. Einige Jahre später lebt er mit einer frontotemporalen Demenz – eine Herausforderung, die wahrliche Superkräfte von ihm und seiner jungen Familie erfordert. Statt daran zu zerbrechen, hat seine Ehefrau Emma Heming Willis nun ein Hoffnungsbuch geschrieben. Nur ein PR-Gag? Keineswegs – denn es ist fachlich gut fundiert und adressiert die wirklichen Herausforderungen ganz lebensnah. (...)
Buchbesprechung: Eine ganz besondere Reise von Emma Heming WillisBücher für Menschen mit Demenz
Schon der Verdacht auf Demenz stellt eine große Herausforderung dar – eine Diagnose stellt scheinbar alles auf den Kopf. Weil sich viele Fachbücher und Ratgeber an Angehörige wenden, stellen wir hier informative und ermutigende Bücher für die oft so genannten „Betroffenen“ dar.
Eine Broschüre des Vereins promenz für die Zeit rund um die Abklärung können Sie hier kostenlos herunterladen:
Broschüre: Gedächtnisprobleme? Erkennen, abklären und Hilfe annehmenBücher für Fachpersonen und alle, die noch mehr wissen wollen
Astrid Kleesadl, Direktorin zweier Schulen für Altenpflege und Sozialbetreuung, empfiehlt diese Bücher für Haltung, Praxistipps und fachliches Hintergrundwissen:
Bücher für einen aktiven Alltag
Oft fällt es schwer, den Alltag anregend und kurzweilig zu gestalten. In diesen Büchern finden Sie nicht nur Geschichten, die zum Erinnern und Plaudern anregen, sondern auch Tipps für aktivierende Tätigkeiten.
Bücher zur geistlich-spirituellen Begleitung
Die Seelsorgerin Anna Kampl fühlt sich von diesen Büchern für Ihre Begegnungen mit Menschen mit Demenz inspiriert. Wichtig ist, so Kampl, nicht,ob Menschen religiös sind, sondern wie wir ihnen Geborgenheit und Halt vermitteln. Oft kann das über spirituelle Impulse und Angebote gelingen. Ideen dafür finden sich in den hier empfohlenen Büchern – unabhängig davon, ob man einen Gottesdienst oder eine Andacht plant oder nur Begegnungen achtsam gestalten möchte.
Und diese Webseite: Seelsorge im Alter.
Romane zu Demenz und Alzheimer
Manchmal fällt es leichter, anhand eines Romans über die eigene Situation indirekt zu sprechen oder nachzudenken. Dafür gibt es mittlerweile echte „Klassiker“, aber auch Neuerscheinungen, die wir empfehlen können.
Und dann noch das...
Diese drei Bücher dürfen nicht unerwähnt bleiben:
Infoblätter (deutsch, türkisch, bks)
Zuletzt aktualisiert 2022
In der Begleitung von Menschen mit Demenz gilt es, die eigene Kommunikation anzupassen sowie behut-sam und wertschätzend zu begleiten und anzuleiten. Die Gesprächsführung ist immer abhängig von der jeweiligen Person, der Situation und wie weit die De-menz fortgeschritten ist.
Bei Verdacht einer Demenz empfiehlt sich eine fachärztliche Diagnose. Je früher die Diagnose gestellt wird, umso wirksamer können die Symptome behandelt werden.
Krankenhauseinweisungen sind häufig mit Stress verbunden. Das gilt in besonderem Maße für Menschen mit Demenz, da die neuen Eindrücke und Abläufe oft das Orientierungsvermögen weiter beeinträchtigen können.
Falls eine Heimunterbringung das beste ist: Hier finden Sie die Hinweise zusammengefasst, die Sie bei der Vorbereitung beachten sollten.
Eine Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) ist die häu-figste Demenzform und wird bei ungefähr zwei Dritteln aller Demenzpatienten diagnostiziert, auch wenn es inzwischen viele Hinweise dafür gibt, dass es sich bei der Mehrzahl der Erkrankungen um Mischformen (DAT und vaskuläre Demenz) handelt.
Bei ungefähr jedem fünften Menschen, der an einer Demenz erkrankt, liegt die Ursache in Durchblutungsstörungen im Gehirn. Damit ist die sogenannte „vaskuläre Demenz“ nach der Alzheimer-Demenz die häufigste Demenzform.
Bei den frontotemporalen Lobärdegenerationen (FTLD), wie der Fachausdruck für eine ganze Krankheitsgruppe heißt, lassen sich drei typische klinische Bilder unterscheiden: Die Frontotemporale Demenz, die Semantische Demenz und die Progrediente nicht-flüssige Aphasie.
Lewy-Körperchen-Demenz (Dementia with Lewy Bodies, DLB) und Parkinson-Demenz (Parkinson’s disease dementia, PDD) sind die häufigsten neurodegenerativ bedingten Demenzerkrankungen nach der Alzheimer-Demenz.
Die tägliche Begleitung und Betreuung eines Menschen mit Demenz stellt für Angehörige eine enorme Herausforderung dar. Sie sind oft 24 Stunden täglich – und das über einen Zeitraum von vielen Jahren – zuständig.
Nichtmedikamentöse Therapien spielen eine zentrale Rolle bei der Behandlung einer Demenz. Sie helfen Angehörigen und Betroffenen dabei, den Krankheitsprozess zu verstehen, die Diagnose zu bewältigen, mit den Symptomen und Folgen der Erkrankung zurecht-zukommen und die Leistungsfähigkeit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
Broschüren
Vieles schwindet. Aber nicht die Fähigkeit, das Leben zu genießen. Für ein gutes Leben mit Demenz.
Demenz ist ist nicht nur eine der großen gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen der Gegenwart, sondern auch eine ethische. Wie bewertet die Gesellschaft Demenz? Welches Menschenbild steht hinter der gesellschaftlich vorherrschenden Sicht von Demenz als Persönlichkeitsverlust, was sind Alternativen?