Menschlichkeit kennt keine Barrieren: Im Gespräch mit Matthias Grasser
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Matthias Grasser sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl, ist Vater von zwei Kindern, ausgebildeter Behindertenbetreuer und Inklusionsbotschafter. In Graz ist er auch unter dem Spitznamen „Professor Inklusion“ bekannt. Bis September 2026 war er außerdem Vorsitzender des Steiermärkischen Monitoringausschusses für Menschen mit Behinderungen.
Im Gespräch geht es um seinen persönlichen Weg und die Frage, wie wichtig es ist, schon früh eigene Entscheidungen treffen zu können. Grasser erzählt von seinem Bildungs- und Berufsweg, seinem Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und den Projekten, die ihn besonders geprägt haben.
Wenn Inklusion noch immer nicht selbstverständlich ist
Ein Schwerpunkt der Folge ist die Frage, wo Menschen mit Behinderungen auch heute noch auf Barrieren stoßen. Dabei geht es nicht nur um Rampen, Aufzüge oder Behindertenparkplätze. Echte Barrierefreiheit bedeutet für Matthias Grasser weit mehr.
Auch die Frage, ob Menschen mit Behinderungen manchmal unterschätzt werden und wie damit umzugehen ist, kommt zur Sprache. Gemeinsam wird außerdem darauf geblickt, was sich in Österreich noch verändern muss, damit Inklusion tatsächlich gelebt wird.
Inklusion bedeutet Mitgestalten
Eine besondere Rolle spielt dabei auch die Kultur. Durch seine Arbeit mit dem aXe Körpertheater, dem InTaKT Festival und weiteren Projekten rund um inklusive Kultur zeigt Grasser, welche Möglichkeiten Kunst und Kultur für Inklusion eröffnen können.
Zum Abschluss geht es um eine zentrale Frage: Was müsste sich in unserer Gesellschaft verändern, damit Inklusion irgendwann selbstverständlich ist und wir nicht mehr darüber sprechen müssen, dass sie „gelebt“ werden soll?
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