Dialog zum Lebensende mit Menschen mit Migrations- & Fluchtbiografie
Lebensende in der Fremde – Dialog und Anlaufstelle
In der Fremde zu leben ist oft eine große Herausforderung, vor allem dann, wenn man sich nicht freiwillig für dieses Leben entschieden hat. In der Fremde zu sterben birgt oft noch größere Herausforderungen. Sterben fern der Heimat ist ein wichtiges Thema für Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund.
Es stellen sich viele Fragen: Was braucht es am Lebensende? Was ist wichtig am Lebensende – für Betroffene und auch für Angehörige? Diese und ähnliche Fragen werden im Projekt "Lebensende in der Fremde" gemeinsam besprochen. Die Antworten helfen dabei, passende Unterstützungsangebote zu entwickeln.
Ziele & Angebote
Verschiedene Communities haben unterschiedliche Zugänge im Umgang mit dem eigenen wie auch dem Tod von An- und Zugehörigen. Diese zu erkunden, mit unterschiedlichen Communities in Wien in Dialog zu treten ist der erste Schritt des Projekts. Weiters sollen Personen aus verschiedenen Communities zu grundsätzlichen Themen und Fragen rund um das Lebensende, schweren Krankheiten und Vorsorge geschult werden, um so Wissen und Austausch in den jeweiligen Communities anzuregen.
Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Arbeit mit den Communities soll eine Anlaufstelle entwickelt werden. Diese soll den Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten von Menschen mit Flucht-/Migrationsbiographie rund um die letzte Lebensphase entsprechen und eine Lücke in der Angebotslandschaft in Wien füllen. Es werden niederschwellig Informationsgespräche, mehrsprachige Informationsmaterialien, regelmäßige Info-Veranstaltungen und Workshops angeboten werden.
Das Projekt wird intern und extern von unterschiedlichen sozial-medizinischen Kooperationspartner:innen begleitet, die das Projekt mit ihrem Wissen tatkräftig unterstützen.
Lebensende in der Fremde
1170 Wien
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