26. Diakonie-Dialoge

"Gekommen um zu bleiben" Engagiert und gesund durchs Berufsleben in der Seniorenarbeit Die 26.Diakonie-Dialoge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten, die zu einem erfüllten Berufsleben in der Seniorenarbeit beitragen.
Datum
29.09.2022 | 09:00 bis 14:00
Veranstaltungsort
Salzburg, St. Virgil
Veranstalter
Diakoniewerk

Die Referentinnen und Referenten Dr. Harald Pichler, Karla Kämmer, Mag.a Nicole Bachinger-Thaller und Dr. Sepp Fennes greifen Themen wie die Bedeutung sinnerfüllter Arbeit, die Wahrung von Distanz und Nähe, Humor in der Pflege und Perspektiven in der Seniorenarbeit auf. 

Die Diakonie-Dialoge sind im Sinne der Fortbildungsverpflichtung im Rahmen des Sozialbetreuungsberufegesetzes und als Fortbildung im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung gemäß 5 63 GuKG anrechenbar. 

Programm

9:00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung

9.10 Uhr

Dr. Harald Pichler
„Sinnerfüllt arbeiten und gesund bleiben. Freude und Begeisterung statt Frust und Burnout“

10.05 Uhr

Karla Kämmer
„Der Sturm wird immer stärker.“ „Macht nichts. Ich auch."

11.00 Uhr

Pause

12.00 Uhr

Mag.a Nicole Bachinger-Thaller 

"Chancen und Perspektiven in der Seniorenarbeit"

12.55 Uhr

Dr. Sepp Fennes
"Das kann ja heiter werden! — Humor und Lachyoga als Beitrag zur Selbstfürsorge."

14.00 Uhr

Ende

Referent:innen

Dr. Harald Pichler
selbständiger Unternehmensberater, Dipl. Psychologischer Berater, Autor
„Sinnerfüllt arbeiten und gesund bleiben. Freude und Begeisterung statt Frust und Burnout“

Dieser Vortrag erweitert den Blick für die zahlreichen Sinn-Möglichkeiten im Beruf. Konkrete Wege werden sichtbar, um den Arbeitsalltag trotz herausfordernder und evtl. auch belastender Rahmenbedingungen sinnerfüllt zu gestalten. Die gewonnene Selbstwirksamkeit wirkt sich nicht nur auf die Freude und Motivation im Job aus, sondern beeinflusst auch die Gesundheit positiv.

Zur Person:

Studium der Biochemie und Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Wien sowie Forschung am Department für Agrarbiotechnologie in Tulln. Danach 15 Jahre als Manager in internationalen Unternehmen. Mittlerweile selbstständiger Unternehmensberater, Vortragender, Seminarleiter und Buchautor. Seit mehr als 20 Jahren praktische Anwendung der Lehre des österreichischen Arztes Viktor E. Frankl in Unternehmen, in der Führungsarbeit und im Arbeitsalltag. Zertifizierung zum Sinnzentrierten Berater am Viktor Frankl Zentrum Wien. Sein zweites Buch „Arbeit, Sinn und Motivation" ist 2018 im Braumüller-VerIag erschienen. www.sinnmachterfolg.at

 


 

 

Karla Kämmer
Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Dipl.-Organisationsberaterin
„Der Sturm wird immer stärker.“ „Macht nichts. Ich auch."

Es ist nicht Egoismus, wenn es um die Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung geht, sondern Selbstfürsorge.
Es ist nicht Egoismus, wenn es um Würde, Rechte, Anerkennung der Profession geht, sondern Verantwortung für die soziale Kultur und die Zukunft.
Alternativ:  Rette sich, wer kann?

Durch die permanente Überlastung reduzieren Fachkräfte Stunden, erkranken für längere Zeit, gehen in Frührente oder wechseln in andere Branchen. Die Mangellage schaukelt sich hoch. Der Pflegeberuf wird von Jahr zu Jahr unattraktiver.
Corona hat die Problemlage noch einmal deutlich verschärft. 
Personalmangel und generell hohe Arbeitsbelastung – ein Hauptgrund für eine große Berufsunzufriedenheit. Ein großer Teil der Beschäftigten denkt über den Ausstieg aus seinem Beruf nach. Tendenz: Steigend.
 
Zahlreiche Studien belegen die Zusammenhänge zwischen zu geringer Personalausstattung, Versorgungsqualität und Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte. Besonders problematisch wirkt sich die Verknappung der Fachkräfte aktuell im Generationenwandel aus: Gerade junge Fachkräfte fühlen sich unzumutbar überfordert. Deutlich werden zunehmend ethische Belastungen. Pflegende leiden darunter, dass sie ihr Arbeitspensum nur durch Abstriche bei der Pflegequalität bewältigen können. Mehr als drei Viertel der Befragten beklagen negative Auswirkungen auf das Privatleben. Der Teufelskreis der schlechten Personalausstattung bleibt nicht ohne Folgen. Negative Kreislaufeffekte verstärken den Personalnotstand in der Pflege. 
Wenn sich die Personalausstattung nicht verbessert, wird es nicht gelingen, das Bestandspersonal zu halten. So verwundert es nicht, dass die Verweildauer im Beruf in der Altenpflege mit 8,4 Jahren äußerst niedrig ist.  Jetzt weist das Verhältnis von Berufsaustritten und Wiedereintritten ab einem Alter von 35 Jahren bei examinierten Altenpflegekräften einen negativen Saldo aus.  Und: Der Mangel an Pflegefachkräften von heute verschärft sich morgen noch mehr durch die demografische Entwicklung in der Zukunft.

Zur Person: 
Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegegeberufe
Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Politik, Organisation und Außerschulische Sozialisation an der Universität Duisburg Essen
Weiterqualifizierung Diplom-Organisationsberaterin und Lösungsorientierter Coach, Ausbildung in System- und Familienaufstellungen
Seit 2000 Inhaberin und Leitung der Karla Kämmer Beratungsgesellschaft in Essen, einem Beraternetzwerk mit 25 interdisziplinären Freiberufler*innen mit Schwerpunkt Internationales Gesundheits- und Sozialwesen
Weitere Aktivitäten: Buchautorin, Hochschuldozentin, Rednerin, Teilnahme an Forschungsprojekten
www.kaemmer-beratung.de


 

Mag.a Nicole Bachinger-Thaller
Kompetenzmanagement Diakoniewerk
"Vielfalt und Perspektiven in der Seniorenarbeit",

Zur Person:

Nicole Bachinger-Thaller studierte Pflegewissenschaft an der Universität Wien. Nach Arbeitserfahrungen im Bereich der ambulanten Betreuung und Pflege in Wien wechselte sie 2012 in das Diakoniewerk, wo sie seither in der Abteilung Kompetenzmanagement u.a. für das Qualitätsmanagement und die (Weiter-)Entwicklung der Angebote für die Menschen im Alter zuständig ist. Inhaltlich liegt einer ihrer Schwerpunkte im Bereich der Begleitung von Menschen mit Demenz, sie ist u.a. ausgebildete Dementia Care Mapperin und Multiplikatorin für das Demenz Balance-Modell©. Nicole Bachinger-Thaller ist weiter als Zertifiziererin für das NQZ österreichweit tätig. Aktuell ist sie nach der Geburt ihrer Tochter in Karenz.

Dr. Sepp Fennes
Trainer, Supervisor, Fachautor
"Das kann ja heiter werden! — Humor und Lachyoga als Beitrag zur Selbstfürsorge."

Bei diesem vergnüglichen Aktiv-Vortrag, humorvoll gewürzt mit praktischen Lachyoga-Übungen, erleben wir wie wohltuend es ist, gemeinsam zu lachen, dabei unser Zwerchfell zu massieren und unsere Seele mit einer kräftigen Dosis an Glückshormonen zu versorgen. Lachen als spielerisch-heitere Körperübung und kostenlose Glücksmedizin! Heute schon gelacht? 

Zur Person: 
Trainer und Coach Tür Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Sterbe-, Demenz- und im CS Hospiz am Rennweg in Wien, Supervisor, Unternehmensberater, Moderator, Fachautor, Liedermacher.

St. Virgil

Ernst-Grein-Straße 14
5026 Salzburg

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