10 Jahre Haus für Senioren Bad Zell

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21. Juni 2026
BAD ZELL. Das Haus für Senioren Bad Zell des Diakoniewerks feierte am 17. Juni 2026 sein zehnjähriges Bestehen. Das Jubiläum bot Anlass, auf ein Jahrzehnt zurückzublicken, das von Menschlichkeit, Gemeinschaft und individueller Begleitung geprägt ist.

Haus für Senioren Bad Zell: Selbstbestimmung und Gemeinschaft

Mit einem Sommerfest feierte das Haus für Senioren Bad Zell sein zehnjähriges Bestehen. Seit der Eröffnung im Jahr 2016 bietet die Einrichtung des Diakoniewerks Menschen im Alter ein Zuhause, das Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Lebensqualität miteinander verbindet.

Das Haus für Senioren Bad Zell verfügt über 48 barrierefreie Einzelzimmer, die individuell mit persönlichen Möbeln und Erinnerungsstücken gestaltet werden können. So entsteht ein Zuhause, das Geborgenheit und Selbstbestimmung gleichermaßen fördert.

Hausgemeinschaftsmodell ermöglicht gemeinsame Alltagsgestaltung

Ein besonderes Merkmal des Hauses ist das Hausgemeinschaftsmodell des Diakoniewerks. In vier Hausgemeinschaften mit jeweils zwölf Bewohner:innen wird Alltag gemeinsam gestaltet. Die Zimmer sind rund um eine Wohnküche und einen gemeinsamen Wohnbereich angeordnet. Hier wird gemeinsam gegessen, gefeiert, erzählt und Zeit miteinander verbracht.

Großzügige Terrassen und ein weitläufiger Garten bieten zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Erholung im Freien.

Sommerfest zum Jubiläum

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Sommerfest und feierten gemeinsam mit Bewohner:innen, Angehörigen, Mitarbeitenden sowie freiwilligen Helfer:innen. In persönlichen Erinnerungen und Anekdoten wurde auf viele bewegende und schöne Momente der vergangenen zehn Jahre zurückgeblickt.

LAbg. Bgm. Josef Naderer überbrachte die Grußworte von Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel. In seiner Ansprache würdigte er die Entwicklung des Hauses und die Besonderheiten des Hausgemeinschaftsmodells. Mit diesem Konzept hat das Diakoniewerk eine Wohn- und Betreuungsform entwickelt, die sich am gewohnten Alltag der Menschen orientiert und in seinen Häusern konsequent umgesetzt wird.

Zu den Ehrengästen zählten außerdem Bürgermeister Martin Moser, Diakoniewerk-Geschäftsführerin Dorothea Dorfbauer sowie Pfarrer Hans Resch. Für eine kleine Freude sorgten die Kinder des benachbarten Kindergartens, die dem Jubiläumsfest einen kurzen Besuch abstatteten.

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