„Du bist hier, weil du bist, wer du bist.“ – Gottfried Kienzl zu Gast im Podcast
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Menschen prägen Menschen
Eine Aussage begleitet Gottfried Kienzl seit vielen Jahren: „Du bist nicht hier, weil du kannst, was du kannst – sondern weil du bist, wer du bist.“
Diesen Satz hörte er früh in seiner Karriere von einer Führungskraft. Bis heute beschreibt er für ihn die Unternehmenskultur, die er bei IKEA erlebt hat: Menschen werden nicht nur aufgrund ihrer fachlichen Kompetenzen geschätzt, sondern als ganze Persönlichkeiten wahrgenommen.
„Wir wollen dich mit Haut und Haaren“, erinnert sich Kienzl an diese Begegnung. Eine Haltung, die ihm Sicherheit gegeben und ihn gleichzeitig dazu motiviert habe, sich als Mensch einzubringen.
Begegnungen, die in Erinnerung bleiben
Besonders berührend spricht Kienzl über Menschen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben.
Dazu gehört auch IKEA-Gründer Ingvar Kamprad. Trotz seines internationalen Erfolgs sei dieser bis ins hohe Alter nahbar geblieben. Bei Veranstaltungen habe er sich Zeit genommen, Mitarbeitende persönlich zu begrüßen und Gespräche zu führen. Für Kienzl war dies ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Führung auf Augenhöhe gelingen kann.
Eine weitere Geschichte führte ihn nach Stockholm. Dort traf er einen Einrichtungshausleiter, der während einer gemeinsamen Besprechung beiläufig erwähnte, dass er die Runde kurz verlassen müsse, um zu einer Chemotherapie zu gehen. Der Mann arbeitete trotz seiner Erkrankung bis zuletzt mit voller Energie für sein Team. Diese Begegnung habe ihn tief bewegt und ihm gezeigt, welche Kraft in Offenheit, Zusammenhalt und menschlicher Stärke liegen kann.
Gesellschaftliche Verantwortung als Teil der Unternehmenskultur
Im Podcast spricht Kienzl auch über das gesellschaftliche Engagement von IKEA.
Auf globaler Ebene unterstützt die IKEA Foundation Projekte in den Bereichen Armutsbekämpfung, Klimaschutz und Hilfe für geflüchtete Menschen. In Österreich liegt der Fokus insbesondere auf langfristigen Partnerschaften mit Organisationen, die Kinder, Jugendliche und Frauen unterstützen.
Dabei gehe es nicht nur um finanzielle Hilfe, sondern vor allem um nachhaltige Beziehungen und gegenseitiges Vertrauen.
Was Menschlichkeit bedeutet
Zum Abschluss spricht Gottfried Kienzl darüber, was er persönlich aus seiner langjährigen Tätigkeit bei IKEA mitgenommen hat.
Besonders prägend seien für ihn die Selbstverständlichkeit von Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion sowie die Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen gewesen.
Rückblickend sagt er sogar, dass ihn diese Erfahrungen zu dem Menschen gemacht haben, der er heute ist.
Die neue Folge von „Menschlichkeit zum Mitnehmen“ zeigt, dass Führung weit mehr ist als Management. Sie handelt von Menschen, Beziehungen und den Begegnungen, die uns prägen.
🎧 Die Folge ist ab sofort auf Spotify, YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.