Neun Monate, die Sinn machen: Zivildienst im Diakoniewerk in Schladming
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Unterstützung im Arbeitsalltag
In der Werkstätte begleitet Paul Baumegger Menschen mit Behinderungen im Alltag und arbeitet bei unterschiedlichen Projekten mit. Sein Tag beginnt mit einer kurzen Abstimmung im Team, danach unterstützt er beim Ankommen am Morgen, begleitet Arbeitsprozesse, hilft beim Anziehen oder ist bei Ausflügen und Aktivitäten dabei.
Zum Arbeitsalltag gehören außerdem Kooperationen mit regionalen Partner:innen. Dazu zählen etwa der Jausenverkauf in einer Schladminger Schule oder das „Bier schlichten“ in der Schladminger Brauerei.
Besondere Atmosphäre
Besonders beeindruckt hat Baumegger die Atmosphäre in der Einrichtung: „Mich hat überrascht, wie viel Humor und Lebensfreude in dieser Einrichtung steckt und wie oft ich dort wirklich lachen muss“, erzählt der Zivildiener. Besonders sinnstiftend sei für ihn, wenn er konkret helfen könne.
Ein Tag ist für mich sinnvoll, wenn ich merke, dass ich jemandem wirklich unterstützen konnte. Wenn die Kund:innen am Abend gut gelaunt sind, weiß ich, dass sich der Tag gelohnt hat.
Lernen durch praktische Erfahrung
Neben persönlichen Erfahrungen nimmt Baumegger auch fachlich viel mit. Er habe gelernt, wie aufmerksam manche Menschen mit Behinderungen ihre Umgebung wahrnehmen und wie wichtig Geduld, Ruhe und Humor in der Begleitung seien.
Zivildienst als wichtiger Beitrag im Team
Cornelia Schlömicher, Leitung der „Arbeit und Assistenz“ in Schladming, betont die Bedeutung des Zivildienstes: „Zivildiener sind für unsere Arbeit sehr wichtig. Sie bringen Engagement, Offenheit und neue Perspektiven ins Team. Paul ist ein hilfsbereiter junger Mann, sehr zuverlässig und mittlerweile fest in unserer Gemeinschaft verankert.“
Ende Mai endet sein Zivildienst. Das Diakoniewerk bietet in der Region regelmäßig Zivildienststellen an.
Informationen zu Einsatzbereichen und Bewerbung finden Interessierte unter:
www.diakonie.at/zivildienst