Tisch der Vielfalt bringt Menschen am Linzer Hauptplatz zusammen
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Beim „Tisch der Vielfalt“ des Diakoniewerks wurde gemeinsam gegessen, erzählt und zugehört. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen, Schüler:innen, Freiwillige und Mitarbeitende trafen dabei auf Passant:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft.
Wer am 16. September über den Linzer Hauptplatz ging, konnte einfach Platz nehmen. Zwei Stunden lang wurde beim „3. Tisch der Vielfalt“ des Diakoniewerks gemeinsam gegessen, geredet und zugehört. Die Initiative brachte Menschen zusammen, die einander im Alltag möglicherweise nicht begegnen würden.
Die Idee dahinter ist einfach: Ein gemeinsamer Tisch schafft Raum für Begegnung. Unterschiede werden dabei nicht zur Trennlinie, sondern zum Ausgangspunkt für Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen.
Begegnung und Teilhabe mitten in Linz
Die Gastgeber:innen kamen aus unterschiedlichen Bereichen des Diakoniewerks. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen übernahmen diese Rolle ebenso wie Schüler:innen, Freiwillige und Mitarbeitende. Sie bewirteten die Gäste, kamen mit Passant:innen ins Gespräch und machten gesellschaftliche Teilhabe mitten im öffentlichen Raum erlebbar.
„Eine vielfältige Gesellschaft braucht Orte, an denen Menschen einander begegnen und sich einbringen können. Mit dem Tisch der Vielfalt holen wir genau diese Haltung auf den Linzer Hauptplatz: Jeder Mensch gehört dazu und soll Teil des gesellschaftlichen Lebens sein können“, sagt Dr.in Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks.
Auch für Passant:innen bot der Tisch eine unkomplizierte Möglichkeit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. „Ich habe mich einfach dazugesetzt, etwas gegessen und bin mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch gekommen“, erzählt eine Besucherin.
Zusammenhalt beginnt mit Begegnung
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer unterstrich die Bedeutung persönlicher Begegnungen: „Zusammenhalt beginnt dort, wo Menschen einander begegnen. Die Tischgemeinschaft zeigt auf schöne Weise, wie einfach das sein kann: gemeinsam Platz nehmen, miteinander essen, einander zuhören und ins Gespräch kommen.“
Der „Tisch der Vielfalt“ war bewusst offen gestaltet. Wer am Linzer Hauptplatz vorbeikam, konnte sich dazusetzen, etwas essen, bleiben oder weitergehen. Diese Niederschwelligkeit gehört zum Konzept: Begegnung braucht nicht immer ein Programm oder eine Einladung. Manchmal braucht es zunächst nur einen freien Platz.
Zusammenhalt beginnt dort, wo Menschen einander begegnen. Die Tischgemeinschaft zeigt auf schöne Weise, wie einfach das sein kann: gemeinsam Platz nehmen, miteinander essen, einander zuhören und ins Gespräch kommen.