Benefiz-Auktion aus Privatsammlung Essl: Über 100 Kunstwerke für die Ukraine-Hilfe der Diakonie

  • Pressemitteilung
22. März 2022
Diakonie organisiert Hilfe für Menschen im Krieg und Menschen auf der Flucht

Am 22. März startet eine Auktion von über 100 Kunstwerken aus der Privatsammlung Essl zugunsten der Ukraine-Nothilfe der Diakonie. Die Online-Versteigerung findet in Kooperation mit dem Dorotheum statt. Mitbieten kann man bis zum 31. März 2022. Das komplette Angebot ist unter www.dorotheum.com/diakonie abrufbar (ab 22. März 2022, 10 Uhr). Bei der Versteigerung wird kein Aufgeld hinzugerechnet.

Online-Versteigerung

Über 100 herausragende Arbeiten

Das Sammlerpaar Agnes und Karlheinz Essl stellt eine Auswahl von über 100 herausragenden Arbeiten österreichischer und internationaler Künstler:innen zur Verfügung. Darunter befinden sich Originale von Künstlern wie Hermann Nitsch, Siegfried Anzinger, Hubert Schmalix, Christian Ludwig Attersee, Hubert Scheibl, Herbert Brandl, Hans Fronius und vielen mehr. Ebenso wird es eine Reihe grafischer Arbeiten geben von Oskar Kokoschka und Salvador Dali über Neo Rauch und Jonathan Meese bis Martha Jungwirth, Franz Zadrazil und Peter Kogler. Die Startpreise sind besonders attraktiv angesetzt und erlauben möglichst vielen Bieter:innen mitzumachen.

Zeichen der Soldarität

„Ich bin zutiefst betroffen von dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine und der humanitären Katastrophe. In der momentanen Situation ist es wichtig, rasch den Menschen vor Ort zu helfen, die um ihr Überleben kämpfen, sowie jenen, die ihr Zuhause verlassen mussten und nun dringend unsere Unterstützung brauchen“, meint Herr Prof. Karlheinz Essl. Er bittet persönlich „alle Kunstinteressierten, tief in die Tasche zu greifen und damit nicht nur einzigartige Werke zu ersteigern, sondern auch ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen.“

Ich bin zutiefst betroffen von dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine und der humanitären Katastrophe. In der momentanen Situation ist es wichtig, rasch den Menschen vor Ort zu helfen, die um ihr Überleben kämpfen, sowie jenen, die ihr Zuhause verlassen mussten und nun dringend unsere Unterstützung brauchen. Ich bitte alle Kunstinteressierten, tief in die Tasche zu greifen und damit nicht nur einzigartige Werke zu ersteigern, sondern auch ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen.

Prof. Karlheinz Essl

Diakonie hilft über ihr internationales Netzwerk

Der Krieg in der Ukraine nimmt den Menschen alles: ihr Zuhause, ihre Sicherheit, ihr Familienleben, ihre Existenz. 2,7 Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen, der Großteil von Ihnen Frauen und Kinder, und es werden täglich mehr. 12 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Diakonie hilft über ihr internationales Netzwerk von kirchlichen Partnerorganisationen in der Ukraine selbst und in den Nachbarländern Rumänien, Moldau, Polen, Slowakei sowie in Österreich. Die Nothilfe mit Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten, Hygiene-Artikel, Decken für Binnenvertriebe in der Ukraine und Menschen, die in die Nachbarländer geflüchtet sind, ist voll angelaufen. In den Nachbarländern werden auch Notunterkünfte, Wohnraum und Beratung zur Verfügung gestellt.

Hilfe vor Ort und in Österreich

„Wir unterstützen unsere Partner in der Ukraine und in den an die Ukraine angrenzenden Ländern Rumänien und Moldau, damit sie jenen helfen können, die auf Hilfe am dringendsten angewiesen sind. In vielen Fällen sind das Frauen mit kleinen Kindern, aber auch alte Menschen und Menschen mit Behinderungen“, erklärt Diakonie-Direktorin Moser. „Unsere Partner engagieren sich seit Jahren, ja Jahrzehnten im Sozialbereich. Sie nehmen genau wahr, was gebraucht wird. Hilfsmaßnahmen werden laufend an die Bedürfnisse und Umstände angepasst.“

„Außerdem unterstützen unsere Kolleg:innen Neuankömmlinge aus der Ukraine in Österreich mit Rechtsberatung, Wohnraumvermittlung und Beratung in allen Lebensfragen. Die Beratungsstellen für aus der Ukraine Vertriebene in Österreich werden laufend ausgebaut“, so Moser. „Wir kümmern uns auch um Gesundheitsversorgung und muttersprachliche psychologische Unterstützung am Amike- Krisentelefon“, so Moser.

Ihre Ansprechperson zu dieser Pressemitteilung

Dr.in Roberta Rastl-Kircher
Pressesprecherin & Medienarbeit