Ebola-Ausbruch DR Kongo: Diakonie Katastrophenhilfe bereitet Nothilfe vor

  • Pressemitteilung
22. Mai 2026
„Wir müssen sofort handeln und alles tun, damit sich der tödliche Virus nicht weiter ausbreitet.“ – Spenden dringend benötigt

Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bereitet die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Nothilfemaßnahmen vor. Die WHO hat den Ausbruch durch das Bundibugyo-Virus am 17. Mai als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft.

„Es besteht ein hohes Ausbreitungsrisiko. In Gefahr sind Menschen, die ohnehin seit Jahren unter Gewalt, Vertreibung und Armut leiden“, sagt Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich. „Wir müssen alles tun, damit die Menschen vor Ort Schutz, Information und medizinische Unterstützung bekommen.“

Rasche Hilfe gegen Ausbreitung – jetzt Infektionen verhindern

Die Diakonie Katastrophenhilfe plant Maßnahmen zur Prävention, Aufklärung und Hygiene. Verdachtsfälle sollen schneller erkannt und weitere Infektionen verhindert werden. „Unsere Partnerinnen und Partner vor Ort kennen die Gemeinden und genießen Vertrauen. Gerade in einer Ebola-Epidemie ist das entscheidend: Gute Information, Schutzmaßnahmen und rasches Handeln können Leben retten“, so Moser.

Kürzungen im Gesundheitsbereich verschärfen die Lage

Die Ausbreitung des Virus trifft auf ein ohnehin sehr geschwächtes Gesundheits-system. Kürzungen von Hilfsgeldern und globalen Gesundheitsprogrammen haben zuletzt die Vorsorge, Überwachung und Reaktionsfähigkeit in der Region zusätzlich geschwächt.

„Wer bei Gesundheit, Katastrophenvorsorge und humanitärer Hilfe spart, spart an der falschen Stelle“, warnt Moser. „Epidemien zeigen uns deutlich: Internationale Solidarität ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass Ausbrüche eingedämmt werden können.“

Spenden dringend benötigt

Die Diakonie Katastrophenhilfe Österreich ruft dringend zu Spenden auf. Mit Spenden können Schutz- und Präventionsmaßnahmen, Aufklärung, Hygiene und weitere Nothilfeschritte ermöglicht werden.

„Die Menschen in der DR Kongo dürfen in dieser Krise nicht allein gelassen werden“, sagt Moser. „Jede Spende hilft, Schutzmaßnahmen rasch möglich zu machen und Leben zu retten.“

Spendenkonto:  Diakonie Austria gemeinnützige GmbH | IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500 |  BIC: GIBAATWWXXX |   Kennwort: Ebola-Nothilfe

Online spenden:https://diakonie.at/ebola-im-kongo

Ihre Ansprechperson zu dieser Pressemitteilung

Dr.in Roberta Rastl-Kircher
Pressesprecherin & Medienarbeit