HOFER und Diakonie: ein nachhaltiges Team seit 2016

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14. Oktober 2021
Mit seiner breit aufgestellten Nachhaltigkeitsinitiative „Heute für Morgen“ setzt HOFER ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung.

Dank des langjährigen Engagements von HOFER in Form von Sach- und Geldspenden in Projekten der Diakonie seit 2016, konnte bis heute bereits eine Vielzahl der von uns begleiteten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen (allen voran Kinder und Jugendliche) von diesem Einsatz profitieren. Gesunde Ernährung, regionale Landwirtschaft und auf besondere Bedürfnisse abgestimmte Bildungsangebote bilden dabei den Grundstock für diese wirkungsvolle Hilfe zur Selbsthilfe:

Wohngruppe KAYA als Weg aus der Essstörung

„Ihr habt mir die Möglichkeit gegeben, zu wachsen, mich selbst auf die Beine zu stellen und für mich einzustehen“. Dieses Zitat einer ehemaligen Bewohnerin der zwei sozialtherapeutischen Wohngruppen der Diakonie in Linz steht für sich: Mit der Hilfe von HOFER erfahren speziell Mädchen ab 12 Jahren und junge Frauen mit Essstörungen medizinische, therapeutische und sozialpädagogische Unterstützung auf dem Weg in ein neues Lebensgefühl.

Mum & Baby-Treff als frühe Hilfe für junge Mütter

Schlaflose Nächte, ein Baby, das viel schreit und sich schwer beruhigen lässt, niemand in der Nähe, den man fragen kann? Mit der Unterstützung von HOFER bietet die Diakonie seit 2016 den Mum & Baby-Treff in Linz und Wels als 14-tägiges Netzwerk für belastete Mütter an: Das gemeinsame Frühstück, das bindungsgeleitete Spiel, das angeleitete Beobachten des eigenen Kindes und das videogestützte gemeinsame Reflektieren der Mutter-Kind Interaktion sowie der Austausch über Alltagsthemen festigt die frühe Bindung zwischen Mutter und Kind.

PRO AUSBLICK als Zukunftschance für Jugendliche mit Lernbeeinträchtigung

Das Diakonieprojekt „Pro Ausblick“ in Kärnten bietet Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigung einen Ausbildungsabschluss im Bereich Malerei, Gartenbau, Objektbetreuung, Gastronomie und Tischlerei als reale Chance und unterstützt den anschließenden Berufseinstieg. HOFER schenkt mit der Unterstützung dieses Angebotes reale Zukunftsperspektiven: alleine in den letzten drei Jahren konnten über 30 Jugendliche erfolgreich im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen.

Bio-Gartenhof Waiern: Arbeit in der Landwirtschaft für Menschen mit Behinderung

Wie wichtig Landwirtschaft auch für jeden Einzelnen ist, wird besonders am Beispiel des durch HOFER unterstützten Projekts „Gartenhof“ der Diakonie in Kärnten deutlich. Unser bäuerlicher Kleinbetrieb wird begleitet geführt von Menschen mit Behinderung und ermöglicht ihnen die Einbindung in gesellschaftliche Arbeitsprozesse der regionalen Landwirtschaft.

Inklusive FIT Schule mit Ausbildungsschwerpunkt Landwirtschaft

Mit der „inklusiven FIT Schule“ (I-FIT) der Diakonie unterstützt HOFER sozial benachteiligte Jugendliche mit komplexen Problemlagen, wie Lernschwierigkeiten oder Behinderungen. Die Lehrkräfte ermöglichen den Jugendlichen in unterschiedlichen Berufsfeldern Fuß zu fassen. HOFER fördert den landwirtschaftlichen Ausbildungszweig und richtet einen sozialen Stipendiensozialtopf ein. Der Fachunterricht umfasst Themen, wie Anzucht, Ernte, Verarbeitung, Lagerung und Verkauf.

Ernährung im Kindesalter: Hunger im Schulalltag bekämpfen

Immer mehr Kinder in Österreich kommen ohne Frühstück sowie Jause in die Schule und haben dadurch Konzentrationsschwierigkeiten: Lernen mit leerem Bauch? Geht nicht! Dank der regelmäßigen frischen Lebensmittelspenden von HOFER versorgt die Diakonie an aktuell neun Wiener Pflichtschulen Kinder aus einkommensschwachen Familien täglich mit einer gesunden Jause. Oft ist dies die erste Auseinandersetzung mit frischen, saisonalen Lebensmitteln der Kinder. Auch das gemeinsame Zubereiten und das miteinander Essen beinhaltet wichtige soziale Lernprozesse.

 

Ein herzliches Dankeschön an HOFER für sein umfassendes nachhaltiges und soziales Engagement, das bereits 2018 sowie 2020 mit dem Award „Wirtschaft hilft!“ vom Fundraising Verband Austria ausgezeichnet wurde.

Ihre Ansprechperson zu dieser Story

Mag.a Nicola Antesberger
Leitung Unternehmenskooperationen