Vom Zivildiener zum Teamleiter

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17. März 2022
Nach der Matura Psychologie zu studieren, war der ursprüngliche Plan von Michael Puck. Doch sein Zivildienst in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen der Diakonie de La Tour ließ ihn rasch zu einer anderen Entscheidung kommen

In der Werkstätte Meierei in Treffen am Ossiacher See ist immer was los. Es wird getöpfert, geflochten, geschnitzt und oft gelacht. Mittendrin, Michael Puck, der als Teamleiter dieser Einrichtung für alle ein wichtiger Ansprechpartner ist. „Der tägliche Austausch mit den Mitarbeiter:innen und den Klienten:innen, die mit ihren Anliegen, Wünschen und Anregungen zu mir kommen, sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Genauso wie regelmäßige Gespräche mit Teamleiter:innenkolleg:innen, Kooperationspartner:innen, Vorgesetzten und Kund:innen. Hinzu kommen organisatorische, administrative und konzeptionelle Tätigkeiten“, erzählt Puck.

Als Teamleiter bist du ein wichtiger Ansprechpartner nach innen und nach außen. Oft Moderator und hin und wieder auch Vermittler.

Michael Puck

Respektvolles Miteinander

Puck erinnere sich noch gut an das was er während seines Vorstellungsgesprächs nach seiner Zivildienstzeit gesagt habe. Etwas, von dem er auch heute noch überzeugt sei. „Ich habe nie das Gefühl gehabt, das ich da arbeiten muss, sondern, dass ich hier arbeiten darf. Das empfinde ich immer noch so. Einen großen Teil meiner Begeisterung für die Diakonie de La Tour als Arbeitgeber macht den Versuch aus, ein Respektvoll-Miteinander leben zu wollen. Wohlwissend, dass das nicht als eine Scheinharmonie zu verstehen ist, sondern als ein offenes, freundliches und manchmal auch konfrontatives Aufeinander-Zu-Gehen.“

Sich-Einfühlen-Können

Mitlenken zu dürfen mache auch den Reiz seiner Arbeit aus, so der Teamleiter. „Das, Sich-Einfühlen-Können, das In-Kontakt-Treten, bedeutet mir seit 20 Jahren dieselbe große Freude wie am Anfang meiner Laufbahn. Es ist immer wieder spannend, Herausforderungen zu bewältigen, daran zu wachsen und mitgestalten zu können“, sagt Puck. Manches lasse sich eben nicht immer gleich auf Anhieb lösen, meint der Diplomierter Fachsozialbetreuer. Das Schwierigste an meinem Job ist, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Es gilt fachliche, ökonomische und menschliche Aspekte zu bedenken. Ich sehe mich auch zeitweise in einer Vermittlerfunktion und als Moderator. Aber, ich liebe das „Schwierige“ an meinem Job, da ich eine sportliche Gesinnung habe.“

Nach dem Zivildienst folgte berufsbegleitend die Ausbildung zum Diplomierten Fachsozialbetreuer in der Diakonie de La Tour.

Michael Puck
Porträt des Mitarbeiters Max Grandl.
Ich arbeite gerne beim Diakonie Zentrum Spattstraße, weil man Familien wieder Hoffnung geben kann! / © Nadja Meister
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