Eine sinnstiftende Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt mit Zukunftsperspektive – Menschen mit Behinderungen lernen eine Welt abseits der traditionellen Werkstätten kennen. Profitieren können davon Betriebe, die Mut haben, neue Wege zu gehen.

Sprungbrett in die Arbeitswelt

Kennen Sie das Gefühl, Sie wollen unbedingt etwas erreichen, doch niemand traut Ihnen das so richtig zu? Menschen mit Behinderungen erleben das in vielen Lebensbereichen, vor allem, wenn es um die Integration ins reale Berufsleben geht. Durch das Projekt „Sprungbrett Glöcklturm“ in Lienz wollen wir eine sinnvolle Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt mit Zukunftsperspektiven ermöglichen.

In begleiteten Kleingruppen oder begleiteten Einzelarbeitsplätzen lernen Menschen mit Behinderungen eine Arbeitswelt abseits der traditionellen Werkstätten kennen. Profitieren können davon regionale Firmen und Betriebe, die ein bisschen Mut haben, neue Wege zu gehen.

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Arbeit bedeutet für uns, gebraucht zu werden.

Stefanie, Sprungbrett Glöcklturm

Wenn du mir eine Chance gibst, zeige ich dir, was ich kann!

Anja, Sprungbrett Glöcklturm

Hohe Motivation

Vorurteile und Bedenken relativieren sich schnell, wenn man merkt, mit welcher Energie, Freude und Motivation Menschen mit Behinderungen arbeiten und wie ernst sie ihre Aufgabe nehmen. Begleitendes pädagogisches Fachpersonal der Diakonie de La Tour hilft ihnen dabei, in die Arbeitsprozesse hineinzuwachsen, den Grad der Selbstständigkeit kontinuierlich zu erhöhen und eventuell sogar eine dauerhafte Beschäftigung im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu erhalten.

Für uns ist es selbstverständlich, unsere Klient:innen beim Einstieg in den Beruf zu begleiten. Bevor sie ein Unternehmen kennenlernen, gehen dem viele Gespräche mit den Anwärtern selbst und deren Angehörigen voraus. Das Auseinandersetzen mit dem Thema Arbeit und dem zukünftigen integrativen Arbeitsplatz stehen im Mittelpunkt. Durch ein Praktikum erhalten die Klient:innen und ihre Assistent:innen eine klare Vorstellung über die zukünftige Arbeit.

 

Vorbereitungsphase:
Während der Vorbereitungsphase befinden sich die Klient:innen Stützpunkt („Glöcklturm“) und bekommen von der Diakonie de La Tour eine monatliche Prämie ausbezahlt. Während dieser Phase werden verschiedene Dienstleistungen angeboten wie: Grabpflege (Gießen, Jäten, Düngen – Pflanzen setzen nach Bedarf), Gartenarbeit (Rasenmähen, Rechen, Jäten), Einkaufen, Botendienste. Dadurch sammeln die Klient:innen erste Erfahrungen und gewinnen an Selbstvertrauen.

Begleitete Arbeitsgruppen:
Sobald die Klient:innen in Kooperationsfirmen von unseren pädagogisch geschulten Assistent:innen begleitet werden. Ihre Prämie wird zur Hälfte vom kooperierenden Betrieb übernommen werden.

Teilbetreute Einzelarbeitsplätze:
Klient:innen, die wenig Assistenz benötigen, werden an Einzelarbeitsplätzen begleitet. Hier übernimmt der kooperierende Betrieb die volle Prämie von 200 Euro.

Anstellung:
Das Ziel ist natürlich, dass die Klient:innen bei erfolgreicher Zusammenarbeit eine Anstellung im Betrieb erhalten. Die Begleitung durch die Diakonie de La Tour wird in diesem Fall schrittweise reduziert.

Wer mit ein bisschen Mut neue Wege geht, der bekommt:

  • Wertvolle Mitarbeiter:innen
    Die Bandbreite möglicher Arbeitsaufträge ist groß. Je nach Bedarf des Betriebes und den Fähigkeiten der begleiteten Mitarbeiter können verschiedene Tätigkeiten von einfachen Hilfsdiensten (z. B. Aufräumen von Kartonagen) bis hin zu Teilarbeiten (z. B. Regalbetreuung oder Grünpflege) übernommen werden.
  • Unser Fachpersonal als Begleitung
    In Bezug auf den Kooperationspartner (Firma) verantwortet die unterstützende Person die vereinbarte Qualität der Dienst- oder Produktionsleistung und sorgt dafür, dass der reibungslose Ablauf nicht gestört wird.
  • Win-win-Situation
    Arbeit als sozialer Faktor ist nicht zu unterschätzen, er stärkt das Selbstbewusstsein und das Gefühl „einfach dazuzugehören“. Geben Sie Ihren Mitarbeiter:innen und Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, sich in einem Arbeitsprozess zu begegnen und voneinander zu lernen. Damit zeigen Sie soziales Engagement und signalisieren gesellschaftliche Verantwortung. Zudem wirkt sich die Unterstützung eines sozialen Projekts positiv auf das Firmenimage aus.
Mag. Carola Steiner
Teamleitung Sprungbrett Glöcklturm

Sprungbrett Glöcklturm

Pfarrgasse 2
9900 Lienz

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