Besuchergruppen im Diakoniewerk

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14. Juli 2026
Wie sieht soziale Arbeit im Alltag aus? Welche Angebote und Haltungen stehen hinter dem Diakoniewerk? Welche Möglichkeiten gibt es im Unternehmen? Oder was bedeuten Inklusion und Sozialraumorientierung? Antworten auf diese Fragen erhalten Besucher:innen im Diakoniewerk nicht nur theoretisch, sondern vor allem durch konkrete Einblicke vor Ort. Wie ein solcher Besuch ablaufen kann, zeigt das Beispiel einer Klasse der SOB Salzburg, die das Diakoniewerk in Gallneukirchen vor Kurzem besuchte.

Einblicke, Begegnungen, neue Perspektiven 

Der Besuch startete im Haus Bethanien in Gallneukirchen. Zum Einstieg erhielten die Auszubildenden einen Überblick über das Diakoniewerk und Infos über berufliche Möglichkeiten in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Tätigkeiten im Diakoniewerk sind.

Auf historischen Spuren des Diakoniewerks
Im Haus Bethanien, dem ehemaligen Mutterhaus der Diakonissen, deren Engagement und Haltung das Werk bis heute prägen, sind die Wurzeln des Diakoniewerks besonders spürbar. Wie alles begann, welche Herausforderungen es gab und wie sich die soziale Arbeit über die Jahrzehnte entwickelt hat, ist im Geschichtsteil des Museums ersichtlich.
Neue Perspektiven und Konzepte
Der Gegenwartsraum des Museums ist interaktiv und lädt dazu ein, soziale Arbeit heute aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Die Schüler:innen setzten sich mit aktuellen Themen wie Inklusion, Teilhabe und Unterstützter Kommunikation auseinander. Hilfsmittel – Kommunikations-Apps auf Tablets und eine Augensteuerung am Computer – konnten ausprobiert werden und machten erlebbar, wie Barrieren abgebaut und Teilhabe ermöglicht werden können.
Begegnungen
Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war die Begegnung mit Menschen, die im Diakoniewerk arbeiten und begleitet werden. In der Kunstwerkstatt erhielten die Gäste Einblicke in kreative Arbeitsprozesse und konnten sich beim gemeinsamen Theaterspielen sogar aktiv einbringen.
Besuch weiterer Einrichtungen
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Café & Bistro Kowalski – einem integrativen Betrieb des Diakoniewerks – wurde das Programm am Linzerberg in Engerwitzdorf fortgesetzt. Dort erhielten die Besucher:innen Einblicke in weitere Einrichtungen und Arbeitsbereiche – von Wohnangeboten und dem Therapiezentrum, über den Bereich Garten & Landschaft bis hin zum Streichelzoo und zur Werkstätte.

Soziale Arbeit greifbar machen

Für Christine Lindenthaler, Lehrerin an der SOB Salzburg, ist der Besuch ein wichtiger Teil der Ausbildung: „Insgesamt ist die Exkursion ein sehr wichtiger Einblick in die Leistungen des Diakoniewerks. Das Diakoniewerk wird für unsere Studierenden durch die Exkursion viel greifbarer und rückt mehr in die Aufmerksamkeit.“

Das Beispiel zeigt, wie Besuche im Diakoniewerk gestaltet werden können: praxisnah, dialogorientiert und individuell auf die jeweilige Gruppe abgestimmt. Ob Schulklassen, Studierende, Fachgruppen, Spender:innen oder Interessierte – im Mittelpunkt steht immer das Ziel, soziale Arbeit verständlich zu machen, Einblicke zu ermöglichen und Begegnungen zu schaffen.

Das Diakoniewerk per App entdecken

Wer das Diakoniewerk auf eigene Faust erkunden möchte, kann dies auch außerhalb klassischer Führungen tun: Eine interaktive App lädt dazu ein, das Diakoniewerk in Gallneukirchen spielerisch zu entdecken. Bei einem Spaziergang durch den Ort lösen Teilnehmer:innen Rätsel und lernen dabei verschiedene Einrichtungen und Arbeitsbereiche kennen. So wird der Besuch zu einer interaktiven Entdeckungstour.

Einladung zum Kennenlernen

Bei Interesse an der Entdecker-App oder einem persönlichen Besuch melden Sie sich gerne:

Tel: 0664 / 88 13 12 72, kommunikation@diakoniewerk.at

Weitere Infos finden Sie hier: Besuchen Sie uns

Ihre Ansprechperson zu dieser News

Magdalena Haunschmidt
Kommunikation & PR, Besucherbetreuung