Diakoniewerk lädt zum Ethikgespräch - Diskurs zu Verantwortung, Selbstbestimmung und medizinischen Grenzen
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Praxisbeispiel als Ausgangspunkt für den Dialog
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein konkretes Beispiel aus der Praxis. Gemeinsam mit Expert:innen aus Medizin, Pflege und Palliativversorgung wird diskutiert, wie Betreuungsteams auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben können.
Raum für ethische Fragestellungen und verantwortungsvolle Entscheidungen
Gerade im Gesundheits- und Pflege- bzw. Betreuungsbereich stehen Teams häufig vor komplexen Abwägungen zwischen medizinischen Möglichkeiten, ethischen Fragen und individuellen Lebenswünschen. Das Ethikgespräch schafft einen Rahmen, um diese Spannungsfelder offen anzusprechen und gemeinsam zu reflektieren.
„Gute Entscheidungen entstehen im Dialog. Wenn unterschiedliche Sichtweisen zusammenkommen, entsteht Klarheit und oft auch Entlastung für alle Beteiligten“, so Karin Schaubmaier, MSc, Ethikexpertin im Diakoniewerk.
Dialog, der über die Einrichtung hinauswirkt
Solche Veranstaltungen sind Teil eines grundlegenden Selbstverständnisses: Das Diakoniewerk versteht sich nicht nur als Anbieterin sozialer Dienstleistungen, sondern auch als Impulsgeberin für gesellschaftliche Diskussionen. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Unsicherheiten abzubauen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.
Expert:innen am Podium
Am Podium diskutieren unter anderem:
- ein Intensivmediziner und Notarzt
- ein Facharzt für Allgemeinmedizin
- eine Pflegeexpertin mit Hospizerfahrung sowie
- eine Pflegedienstleitung
Termin: 3. Juni 2026, 14:00–15:30 Uhr, Haus Bethanien, Hauptstraße 3, 4210 Gallneukirchen (auch Online-Teilnahme möglich). Teilnahme kostenlos.
Anmeldung unter: unternehmenskultur@diakoniewerk.at