Vorgesorgt im Krankenhaus Waiern

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14. Juni 2026

Zur Qualitätssicherung der Vorsorgekoloskopie hat der Dachverband der österreichischen Sozialversicherung gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) das Projekt „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ ins Leben gerufen. Zertifiziert werden Einrichtungen, die besonders hohe Qualitätsstandards in der Durchführung von Vorsorgekoloskopien erfüllen. Grundlage dafür ist eine österreichweite Evaluierung definierte Qualitätskriterien der Vorsorgeuntersuchen.

Das Krankenhaus Waiern der Diakonie de La Tour wurde von der ÖGGH bereits zum dritten Mal zertifiziert. Von insgesamt 371 durchgeführten Koloskopien im letzten Jahr entfallen 321 auf Vorsorgeuntersuchungen, das entspricht einem Anteil von rund 86%. Aktuell führen drei Ärzt:innen, assistiert von 11 diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen diese Koloskopien im Krankenhaus Waiern durch.

Qualität ist in der Medizin unerlässlich. Umso mehr freut es uns, dass wir dieses Zertifikat bereits zum dritten Mal in Folge erhalten haben. Sowohl die Vorsorge als auch die Nachsorge erfolgen bei uns konsequent nach den Qualitäts- und Leitlinienkriterien der ÖGGH.

Primaria Dr. Ina Falkner

Vorsorgekoloskopie – Was ist das?

Dabei handelt sich um eine Untersuchung bei beschwerdefreien Patient:innten zur frühzeitigen Erkennung und Entfernung von Polypen bzw. zur Vermeidung von Darmkrebs.

Zur Früherkennung von Darmkrebs empfiehlt das österreichische Gesundheitsportal (Koloskopie - Darmspiegelung | Gesundheitsportal) ab dem 50. Lebensjahr alle zehn Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie). Bei erhöhtem Risiko wird eine Untersuchung durchaus schon früher empfohlen. Darmspiegelungen können bei Fachärzt:innen für Innere Medizin oder Chirurgie sowie Krankenhäusern mit den entsprechenden Abteilungen durchgeführt werden.

Die Untersuchung erfolgt grundsätzlich ambulant. Bei Patient:innen im sehr hohen Alter oder bei Patient:innen mit relevanten Begleiterkrankungen ist eine stationäre Durchführung erforderlich.

Alle detektierten Polypen werden endoskopisch entfernt und histologisch untersucht. Abhängig vom Ergebnis werden entsprechende Kontrollintervalle festgelegt oder weitere diagnostische beziehungsweise interdisziplinäre Behandlungsschritte, etwa in Zusammenarbeit mit Chirurgie oder Onkologie, eingeleitet.

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