„Ich bin wahnsinnig froh, diese Erfahrung machen zu dürfen.“

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13. Mai 2022
Philipp ist seit Oktober 2021 Zivildiener in der Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung in Kirchbichl, Tirol. Uns erzählt er von seiner Entscheidung den Zivildienst in der Diakonie zu absolvieren und warum diese Erfahrung für ihn prägend ist.

Das ist sehr vielfältig. Zum einen verbringe ich viel Zeit mit den Bewohner:innen und gestalte mit ihnen ihre Freizeit. Andererseits erledige ich aber auch Haushaltstätigkeiten, wie einkaufen, den Müll wegbringen oder die Spülmaschine einräumen.

Vor einigen Jahren hat mir ein Kollege von seinem Zivildienst im Diakoniewerk erzählt und sehr von dieser Zeit geschwärmt. Als ich dort dann schnuppern durfte, war mir recht schnell klar, dass ich meinen Zivildienst in einer Einrichtung der Diakonie absolvieren möchte. 

Das ging alles relativ unkompliziert. Ich habe im Internet nach Diakonie gesucht und dann die Wohngemeinschaft direkt in Kirchbichl entdeckt. Dort habe ich angerufen und mich informiert und gleich gefragt, ob ich schnuppern kommen darf. Dieser Termin war recht schnell ausgemacht und alle weiteren Infos habe ich dann im Gespräch vor Ort erhalten. Beim Schnuppern habe ich mich sofort wohlgefühlt, ich wurde herzlich von den Mitarbeiter:innen und den Bewohner:innen empfangen und gleich aufgenommen.

Es ist einfach so schön, wenn ich merke, wie sehr sich Klient:innen freuen, dass ich da bin, wenn sie mich begrüßen oder ich bei ihren Fortschritten dabei sein darf. Etwas ganz Besonderes ist es für mich immer, wenn Personen, die sich nicht so gut artikulieren können, meinen Namen wissen und aussprechen.

Geh‘ unbedingt persönlich hin, schnuppere und lerne das Umfeld kennen. Ich hatte vorher keine Vorstellung, wie es ist, hier zu arbeiten und es ist auch nicht etwas für jede:n. Natürlich bekommt man bei einem Schnuppertag nicht alles mit, aber es ist trotzdem wichtig, um einen ersten Eindruck zu bekommen.

Ich kann nur jedem empfehlen den Zivildienst in diesem Bereich zu machen – man lernt unglaublich viel fürs Leben. Die Zeit ist für mich sehr prägend und ich bin wahnsinnig froh, diese Erfahrung machen zu dürfen.

Eine Teilnehmerin des freiwilligen Sozialjahrs bei einer Schaukel
Das Freiwillige Sozialjahr der Diakonie (FSJ) ist eine spannende Erfahrung. Du lernst viel über dich selbst, deine Mitmenschen und die soziale Arbeit. / © Diakoniewerk

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