Es gibt herausfordernde Lebensumstände, in denen es für Eltern nicht möglich ist, ihre Kinder bedürfnis- und entwicklungsgerecht zu begleiten. Gemeinsam mit dem zuständigen Jugendamt wird nach einem Platz in einer Wohngemeinschaft gesucht.

Stabile Umgebung und Geborgenheit

Im Haus Herrnhilf wird Kindern und Jugendlichen in Not- und Krisensituationen vorübergehend – oder auch langfristig – geholfen. Sie bekommen ein Umfeld, in dem sie sich bestmöglich entfalten und entwickeln können.

Wie wir arbeiten

Unser Ziel ist eine ganzheitliche, begleitende Erziehung, in einem geschützten Umfeld und – soweit es möglich ist – unter Einbeziehung der Eltern. 

Die Entwicklung von Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen soll gefördert werden. Durch eine familienähnliche Wohnform und das Bezugsbetreuer:innensystem sollen Bindungssicherheit, Struktur, Stabilität sowie notwendige Regeln, Grenzen und neue Erfahrungen erlebbar werden.

Die Kinder und Jugendlichen sollen Vertrauen aufbauen können, ihre eigenen Fähigkeiten wieder kennenlernen und das alles in einer Struktur, die Orientierung und Sicherheit gibt.

 

Gabriele Hadler, Teamleitung

Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und erspüren, sowie diese aussprechen und dafür eintreten können. Alle Mitarbeiter:innen zeigen den Kindern und Jugendlichen, dass sie verlässlich für sie da sind und dass sie angenommen sind.

 

Silvia Kopeinig, Teamleitung

Das Gruppenleben ist – neben der schulischen oder beruflichen Ausbildung – der Hauptschwerpunkt des Alltags. Eine der grundsätzlichen Aufgaben ist, dass wir auf das Leben vorbereiten, indem die Kinder und Jugendlichen den Alltag gemeinsam mit den Betreuer:innen erleben. Der Tagesablauf ist klar strukturiert und bietet Halt und Orientierung.

  • gezielte bedürfnisorientierte Unterstützung in schulischen Angelegenheiten und Alltagsroutinen
  • Bezugsbetreuung – Zeit für Aktivitäten
  • gemeinsame und individuelle Freizeitgestaltung
  • Begleiten von Sozialkontakten
  • verschiedene Zusatzprojekte als Unterstützung der pädagogischen Maßnahmen
  • Wir respektieren und fördern die Bindung zwischen Eltern und Kindern
  • Wir sind kein Familienersatz, sondern bieten Hilfe, Unterstützung und Begleitung in schwierigen Situationen
  • Wir tragen die Verantwortung gemeinsam
  • Wir erkennen die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder an und binden sie in wichtige Entscheidungen mit ein

Meist sind es Herzenswünsche, die nur durch die Unterstützung von Spender:innen erfüllt werden können: Sportausrüstungen (z. B. Fußball oder Klettern) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Freizeitpädagogische Angebote sind äußerst wichtig, denn sie unterstützten die Kinder und Jugendlichen in ihrer persönlichen Entwicklung. Bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten lernen sie, Vertrauen zu sich selbst und zu anderen aufzubauen. So können sie darin unterstützt werden, die Sorgen des Alltags zu vergessen bzw. gut zu bewältigen und selbstverständlich darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Gemeinsames Spielen an der frischen Luft stärkt sowohl den Teamgeist als auch die Gesundheit.

Therapien wie z. B. Psycho-, Physio-, Ergo- oder Logotherapien werden zu einem Großteil über die Versicherungsträger bezahlt. Bei länger andauernden Therapien sind die Kinder und Jugendlichen auch in diesen Bereichen auf Spenden angewiesen.

Tiergestützte Therapien, Therapien im Kreativbereich (Musik, Bildnerisches Gestalten, Bildhauerei oder anderes Kunsthandwerk) etc. müssen auch über Spendengelder finanziert werden. 

Haus Herrnhilf

Niederdorfer Straße 38
9521 Treffen

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