Kinder bestimmen den Rhythmus und die Zeit, die sie für ihre Entwicklung brauchen. Wir schaffen das Umfeld dazu!

Wahrnehmungsförderung mit großem Platzangebot

Wir nehmen jedes Kind in seiner Individualität mit all seinen Besonderheiten wahr und sind Wegbegleiter in seiner Entwicklung. Wir schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens, der Geborgenheit und Akzeptanz, sodass jedes Kind spürt, dass es angenommen, verstanden und anerkannt wird.

Der Kindergarten Mühle wurde nach einem umfangreichen Umbau im Oktober 2020 wiedereröffnet. Neben dem größeren Platzangebot ist vor allem die offene Raumgestaltung einer der größten Pluspunkte des Neubaus. Durch eine Verbindungstür können die Kinder die Fläche beider Gruppen nutzen - Inklusion und gruppenübergreifendes Arbeiten wird dadurch stärker erlebbar.

Ein Schwerpunkt des Kindergartens liegt vor allem in der Wahrnehmungsförderung, dies ist für Kinder mit und ohne Behinderung wichtig, um sich bestmöglich entwickeln zu können. Dafür bietet der neue Bewegungsraum das optimale Umfeld. Er lädt zum Ausprobieren, Klettern und Turnen ein und die besondere Ausstattung mit einer Therapieschaukel oder einer Rollenrutsche ermöglicht vielfältige Wahrnehmungserfahrungen – ganz an die jeweilige Entwicklungsstufe angepasst. Spezielle Bereiche wie ein „Bällebad“ oder eine „Dunkelhöhle“ mit bunten Lichtreizen sorgen für viele verschiedene Sinneseindrücke und Entspannung.

Neben Integration – Inklusion haben wir in unserem Kindergarten die Schwerpunkte auf folgende Bereiche gelegt:

  • Beziehungsvolle Pflege
  • Partizipation und Demokratie
  • Unterstützte Kommunikation
  • Sensorische Integration
  • Kreativität
  • Naturbegegnung

Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind.
Manche fliegen höher als andere,
aber alle fliegen so gut sie können.
Vergleiche sie nicht untereinander,
denn jedes Kinder ist einzigartig,
wundervoll und etwas ganz Besonderes!

Verfasser:in unbekannt

Unser Angebot

  • Unterstützte Kommunikation
  • Sehr großer, naturnaher Garten
  • Bereiche mit Werkstattcharakter (Holzwerkstatt, Malbereich, Matschküche im Garten…)
  • Großzügiges Pflegebad + Therapiebadewanne
  • Sinneswand und vielfältige Materialien für Angebote im Bereich der Sinneswahrnehmung
  • Einmal pro Woche gibt es eine gemeinsam zubereitete Jause
  • Waldtage
  • Zusammenarbeit mit Therapeut:innen des Diakoniewerks
  • Hallenbad der nahe liegenden Martin-Boos-Schule steht uns einmal pro Woche zur Verfügung
  • Besuch von Esel Poldi einmal pro Monat

Mein Tag im Kindergarten...

Ich ziehe meine Patschen an und fahre mit meinem Rucksack gemeinsam mit Papa in die Mäusegruppe. Schon am Gang erwarten mich Trödelspiele und die Sinneswand, die ich in aller Ruhe ausprobieren kann. Gemeinsam mit Papa klebe ich mein Magnetbild auf. Wir besprechen nochmal gemeinsam, ob ich heute bis zum Essen bleiben kann, oder auch im Kindergarten raste. Ich verabschiede mich an der Tür zum Gruppenraum, wenn ich noch winken möchte, schaue ich noch beim Fenster raus, um mich gut verabschieden zu können.

Bei dem großen, lustigen Waschbecken kann ich das Wasser über die Stufe  fließen lassen und zusehen, wie der Seifenschaum runtersaust. Dann stelle ich noch die Trinkflasche auf mein Foto am Tablett und bin startklar!

Im Gruppenraum sehe ich mich einmal um und schaue, welche Kinder schon da sind und was ich machen möchte: ein Buch ansehen, oder vielleicht doch zur Grießwanne? Heute spielt schon mein bester Freund im Kaufladen, also fahre ich hin und gehe einkaufen. Wenn ich Unterstützung brauche, kann ich mich jederzeit melden. Heute werde ich bestimmt noch bei meinem Bauwerk weiterbauen, das ich mir gestern mit meinem Namenskärtchen ins Regal gestellt habe!

– ich darf heute ein Kind zum Läuten einladen und das Aufräumlied singen. Nach dem Aufräumen setzen wir uns alle unter unseren Jahreszeitenbaum. Beim Morgenkreis dürfen wir heute selber entscheiden, wie wir die Mitte des Kreises gestalten. Wir stellen den bunten Regenbogen auf und wünschen uns, dass wir gemeinsam mit den Instrumenten eine Gewittermusik machen. Jedes Kind kann mitmachen, wie es möchte. Ich suche mir die Rassel aus! Gemeinsam macht das Musizieren Spaß – und es macht auch sehr hungrig! Mio Maus, unser Maskottchen, singt mit uns zum Abschluss den Jausenspruch und begleitet uns zur gemeinsamen Jause in die Küche. Heute haben schon zwei Kinder  alle Teller auf den Tisch gestellt und die Wasserkrüge vorbereitet. Nach dem Händewaschen lasse ich mir meine Jause schmecken. Am Tisch unterhalte ich mich gerne mit den anderen Kindern. Wenn ich Unterstützung möchte, kann ich es jederzeit sagen – auch meine Kindergartenfreunde unterstützen mich tatkräftig!!

Wenn ich einen Apfel oder anderes Obst oder Gemüse mithabe, dann kann ich die Reste bei uns in die Wurmkiste geben. Es macht Spaß, die Würmer zu füttern, mit der Sprühflasche zu duschen und ihnen zuzusehen! Den Kompost, den wir im Kindergarten produzieren, verwenden wir als Dünger für unseren Naschgarten oder die Kindergarten-Baumschule.

Vielleicht kann ich mit dem GotoSeat bei einem anderen Kind auf dem Taxi mitfahren? Oder werde ich heute schaukeln? Oder ich fahre mit den anderen Kindern auf der Terrasse um die Wette? Auf jeden Fall ist bei uns Platz genug zum Toben und Bewegen! Wenn ich möchte, kann ich heute aber auch in die Werkstatt gehen und mit echten Werkzeugen und unterschiedlichen Materialien arbeiten – denn mittlerweile habe ich einen Meisterbrief erhalten! Somit habe ich schon zeigen können, dass ich mit den Werkzeugen gut umgehen kann.

Alles ist hergerichtet und ich darf mir selbstständig mein Essen nehmen. Danach raste ich ein wenig – hier kuschle ich mich auf meinen Polster und wenn ich möchte, kann ich auch mein Kuscheltier dabeihaben. Nach dem Aufstehen möchte ich heute in die Dunkelhöhle oder vielleicht aber auch ins Bällchenbad?

Morgen komme ich wieder und dann werde ich in den Bewegungsraum zur Rollenrutsche gehen! Auch die Malwand werde ich noch kennen lernen. Am Freitag kochen wir gemeinsam unsere Jause und nächste Woche gehen wir dann wieder in den Wald.

Den Kindergarten kennenlernen

Gerne können Sie den Kindergarten jederzeit unverbindlich besuchen und sich einen eigenen Eindruck verschaffen. Kontaktieren Sie uns dazu bitte telefonisch, damit wir einen passenden Schnuppertermin vereinbaren können, bei dem wir uns selbstverständlich auch Zeit für Ihre Fragen und Anliegen nehmen.

Die Aufnahme in den Kindergarten für das folgende Kindergartenjahr erfolgt aufgrund einer schriftlichen Anmeldung bis 31. Dezember durch die Eltern des Kindes bei der Assistenz der Bereichsleitung.
Das Diakoniewerk entscheidet über die Aufnahme in den Kindergarten und teilt dies bis März schriftlich den Eltern mit. Bei mehr Anmeldungen als vorhandenen Plätzen erfolgt die Auswahl aufgrund mehrerer Kriterien (Anmeldezeitpunkt, Geschwisterkind, Eltern sind Mitarbeiter:innen im Diakoniewerks, …). Eltern erhalten im Anschluss eine Aufnahmemappe mit allen Informationsblättern und benötigten Unterlagen wie z. B. ärztliche Bescheinigung über den Gesundheitszustand des Kindes, Kindergartenordnung etc..

Die Räume wurden so gestaltet, damit sie Kinder zu verschiedenen Aktivitäten anregen, aber auch Platz zur Erholung, zum Nachdenken und Wohlfühlen bieten. Auch Bereiche mit Werkstattcharakter (Kreativbereich, Werkstattbereich auf der Terrasse, Malbereich, …) schaffen Möglichkeiten, kreative Ideen der Kinder umzusetzen.

Ein Gruppenraum mit großzügigem Pflegebad und Therapiebadewanne steht der heilpädagogischen Gruppe, ein weiterer Gruppenraum steht der Integrationsgruppe zur Verfügung. Entsprechend dem offenen inklusiven Konzept gibt es eine Verbindungstür zwischen den beiden Gruppen.

Gemeinsam werden eine Essküche, ein Bewegungsraum, ein bespielbarer Gang, eine Sinneswand, eine große Malwand sowie ein großer, naturbelassener Garten genutzt. Das Hallenbad in der nahe liegenden Martin-Boos-Schule steht uns einmal pro Woche zur Verfügung.

Details zur Eingewöhnung
  • Eine für das Kind optimale Eingewöhnung ist uns wichtig, damit sich die Kinder bei uns wohlfühlen und im Eingliederungsprozess gut begleitet und unterstützt werden.
  • Das ZIEL der Eingewöhnung ist es, dass das Kind zu seinen neuen Bezugspersonen eine verlässliche Beziehung aufbauen kann. Dazu braucht das Kind die Unterstützung der Eltern. Nur wenn diese in der Eingewöhnung dabei sind und damit ihrem Kind ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, kann es sich dem neuen Ort und der neuen Personen neugierig zuwenden.
  • Die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell (Bethke, Braukhane & Knobeloch, 2009) nimmt in etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch, in manchen Fällen dauert sie auch etwas länger - oder kürzer. Die Elternanwesenheitszeit im Kindergarten wird sich individuell nach den Bedürfnissen des Kindes in einem unterschiedlichem Zeitausmaß in der zweiten Woche schon verkürzen können. Wichtig dabei ist für die Eltern: Bitte immer erreichbar bleiben!!
  • Kinder haben zwei Grundbedürfnisse: Zum einem das Bedürfnis nach Nähe, Sicherheit, Liebe und Geborgenheit (Bindung), zum anderen wollen sie die Welt erkunden, autonom und kompetent sein (Exploration). Eltern sind dabei der sichere Hafen, bei dem das Kind in emotionalen Situationen wieder „auftanken“ kann, um dann wieder zum Erforschen und Entdecken der Welt aufzubrechen. Diese Annahme lenkt die Gestaltung unserer Eingewöhnungsphase und bestimmt den Verlauf und die Dauer. Grundsätzlich bauen wir unsere Eingewöhnung, wie im folgenden Schema verdeutlicht, auf.
1. Tag

Eltern spielen mit ihrem Kind im Gruppenraum und sind ein sicher Hafen
Pädagog:in nimmt Kontakt zum Kind auf und beobachtet es

Tag 2-5

Eltern sind im Gruppenraum, beobachten ihr Kind und sind ein sicherer Hafen
Pädagog:in spielt mit dem Kind und beginnt eine Beziehung aufzubauen

2. Woche

Eltern sitzen im Garderobenbereich, sind für ihr Kind sichtbar und ein sicherer Hafen
Pädagog:in spielt mit dem Kind und baut eine Beziehung auf

Trennung

Eltern verlassen die Einrichtung und holen ihr Kind nach einer vereinbarten Zeit wieder ab
Pädagog:in spielt mit dem Kind und stärkt die Beziehung

Anmeldeformular Kindergarten Mühle und Linzerberg

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einem Kindergartenplatz. Gerne nehmen wir Ihre Voranmeldung entgegen.

Konzept Kindergarten Mühle
Zeitungsartikel Kindergarten Mühle

Der Beitrag Mario und sein geliebter Kindergarten gibt Einblicke in den Kindergartenalltag und beschreibt sowohl das umfangreiche Angebot als auch die liebevolle Betreuung die Mario einen geregelten und auf seine Bedürfnisse abgestimmten Tagesablauf ermöglichen.

(Info 13, PWS Austria; 2016)

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
07:00 - 16:00 Uhr

Freitag
07:00 - 14:00 Uhr

Kindergarten Mühle

Uferweg 1
4210 Gallneukirchen

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Menschen mit Behinderung finden sinnvolle Beschäftigung in der Werkstätte Bad Wimsbach
Menschen mit Behinderung finden sinnvolle Beschäftigung in der Werkstätte Bad Wimsbach / © Diakoniewerk

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In unseren Werkstätten finden Menschen mit Beeinträchtigungen einen strukturierten und sinnerfüllten Tagesablauf. Die begleiteten Mitarbeiter in den eigenen Fähigkeiten zu stärken sind uns in der täglichen Arbeit wichtig.

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