Wir suchen dringend Wohnraum für kriegsvertriebene Menschen aus der Ukraine!

Wohnraum für Geflüchtete in Wien

Der Krieg in der Ukraine treibt immer mehr Menschen in die Flucht. Auch in Österreich kommen immer mehr Vertriebene an und brauchen Unterstützung. Der Diakonie Flüchtlingsdienst wurde von der Stadt Wien als zentrale Anlaufstelle für die Beschaffung/Vermittlung von privatem Wohnraum für geflüchtete Ukrainer:innen beauftragt. 

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine
Інформація для людей з України

Wer über leerstehenden Wohnraum in Wien (Wohnung, WG-Zimmer) verfügt und diesen mittelfristig (= ab mehreren Monaten) für aus der Ukraine geflüchtete Personen zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei uns melden. Bitte füllen Sie vorrangig das untenstehende Formular aus oder kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch.   (Informationen für Wohnraumspenden in Niederösterreich finden Sie hier: Wohndrehscheibe NÖ)

Über dieses Formular können Sie uns Ihren freien Wohnraum mitteilen:

Füllen Sie bitte die unten stehenden Felder aus und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit dem Button "Absenden". Wir freuen uns über Ihre Bereitschaft zur Wohnraumspende.

Möbliert *
Haustiere erlaubt? *
Das Objekt ist mein Eigentum *
Wir bitten um Verständnis, dass wir nur Wohnraum suchen, der für mindestens 3 Monate vermittelt werden kann.
Ich stelle den Wohnraum kostenlos zur Verfügung
Bitte bestätigen Sie hier unsere Datenschutzbestimmungen *
This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Kontakt

Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:30 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

+43 1 343 91 91

oder

+43 664 886 328 20

oder

wohnraumspende-ukraine@diakonie.at

 

Häufige Fragen zur Wohnraumspende

Egal, ob Sie ein E-Mail geschickt oder das Formular verwendet haben: es sollte gleich eine automatische E-Mail Antwort kommen, die bestätigt, dass die Wohnraumspende in unserem Posteingang angekommen ist. Wir melden uns in einem ersten Schritt ein paar Tage später telefonisch, um die letzten Details abzuklären und Fragen zu beantworten, und ab dem Moment versuchen wir ein geeignetes Matching zu finden. Wenn Sie davor schon Kontakt mit uns aufnehmen wollen, rufen Sie uns gerne von Montag - Freitag von 09:00 - 17:00 Uhr unter +43 664 886 328 20 an.

Am besten für alle Beteiligten ist es, wenn der Wohnraum eigenständig bewohnbar ist und über eine eigene Küche und Bad verfügt. Werden Geflüchtete in der eigenen Wohnung (Wohngemeinschaft, WG) aufgenommen, sollte es ausreichenden Rückzugsraum für alle geben. Die Versorgungssicherheit mit Wasser, Warmwasser, Strom und Heizung muss gegeben sein. Internet wäre wünschenswert.

Wenn Sie ein ganzes Hotel/eine Pension/Zinshaus oder ein anderes leerstehendes Objekt für die Nothilfe zur Verfügung stellen möchten, dann wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) unter nachbarschaftsquartier@bbu.gv.at oder https://www.bbu.gv.at

Am besten für einige Monate oder länger, denn aktuell kann niemand sagen, wie lange der Krieg dauert und die Menschen bei uns Zuflucht suchen müssen. Die Geflüchteten brauchen Zeit, anzukommen, sich zu orientieren und nach schrecklichen Erlebnissen zur Ruhe zu kommen. Daher können wir ihnen einen Umzug nach ganz kurzer Dauer, verbunden mit all den damit einhergehenden Unsicherheiten, nicht zumuten.  

Die Diakonie rät, dass zwischen den Unterkunftgeber:innen und den Bewohner:innen eine schriftliche Vereinbarung abgeschlossen wird. Für diese Nutzungsvereinbarung gibt es eine Vorlage, die „Prekariumsvereinbarung“ heißt und die schriftlich festhält, was vereinbart wird.  

Prekariumsverträge sind für kurzfristige unentgeltliche* Benutzungen eines Wohnobjektes oder Wohnraumes und Mietverträge für längerfristige Vermietung. Das heißt, ein Prekariumsvertrag unterliegt nicht den Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes und ist jederzeit widerrufbar, und man kann jederzeit zum Monatsletzten kündigen. Ein Prekariumsvertrag muss außerdem nicht versteuert werden.  

*wer einen Prekariumsvertrag abschließt, darf keine Miete verlangen, sondern nur die laufenden Gebrauchskosten (wie Strom und Gas und/oder Betriebskosten). Es ist aber natürlich auch möglich, die Wohnung oder das Zimmer komplett unentgeltlich zu vermieten.  

Wichtig: Jegliche Kostenbeteiligung (auch bei Strom und Gas oder Betriebskosten) sollte im Prekariatsvertrag vermerkt werden, da die Geflüchteten sonst keinen Mietzuschuss von der Stadt Wien erhalten.

Hier muss unterschieden werden zwischen organisierten staatlichen Unterkünften und privaten Unterkünften:

Organisierte Unterkünfte werden meist von Organisationen angemietet (in der Regel ganze Häuser), die selbst die Häuser von den Eigentümer:innen anmieten und dann betreute Unterkünfte für geflüchtete Menschen darin betreiben. Vom Staat erhalten die Organisationen dann einen täglichen Aufwandersatz von € 25 pro untergebrachter Person ("Tagsatz").

Private Unterkünfte: Wenn geflüchtete Menschen privat aufgenommen werden, entsteht ein direktes (Prekariats-)Vertragsverhältnis zwischen Unterkunftgeber:in und Unterkunftnehmer:in. Im Gegensatz zu organisierten Unterkünften bekommen nicht die Unterkunftgeber:innen einen Tagsatz ausgezahlt, sondern die geflüchteten Personen erhalten direkt einen Mietzuschuss. Mit diesem können sie allfällig vereinbarte Zahlungen an Sie als Unterkunftgeber:in bezahlen. Wir vermitteln ausschließlich private Unterkünfte. Als private:r Unterkunftgeber:in bekommen Sie keinen direkten Kostenersatz.

Die private Unterbringung sollte im Grunde nur eine vorübergehende Lösung sein. Es gibt gute Gründe dafür, dass Bund und Länder für die Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten verantwortlich sind. Denn: Die Aufnahme von Geflüchteten ist für die Gastgeber:innen weit mehr, als eine WG zu gründen.

Für Menschen, die überlegen, Familien aus der Ukraine bei sich zu Hause aufzunehmen, sind folgende Tipps sehr nützlich:

  • Überlegen Sie, ob Sie diese Verantwortung übernehmen können. Niemand kann gerade sagen, wie lange die Menschen Ihre Hilfe brauchen werden.
  • Ist die räumliche Situation geklärt? Gibt es Rückzugsmöglichkeiten für beide Seiten? Eine freistehende Einliegerwohnung zum Beispiel ist optimal. Wenn es gar keine Rückzugsmöglichkeiten gibt, sollte man sich das Aufnehmen von Geflüchteten sehr gut überlegen.
  • Die Situation kann emotional und psychisch anstrengend werden. Es geht schließlich um Menschen, die vor einem schrecklichen Krieg geflohen sind und mit großer Wahrscheinlichkeit große Sorgen um ihre Angehörigen in der Ukraine haben. Wie gehe ich zum Beispiel damit um, falls jemand nachts weinend aufwacht? Traumatisierungen und psychische Krisen können vorkommen.
  • Suchen Sie sich früh professionelle Unterstützung und Ratschläge. Zum Beispiel, indem Sie Kontakt zu spezialisierten Rechts- oder Sozialberatungsstellen aufnehmen.

 

Downloads

Prekariumsvertrag Deutsch

Vorlage für einen Prekariumsvertrag zwischen Unterkunftsgeber:innen und Bewohner:innen. Sprache: Deutsch

Prekariumsvertrag Ukrainisch

Vorlage für einen Prekariumsvertrag zwischen Unterkunftsgeber:innen und Bewohner:innen. Sprache: Ukrainisch

Prekariumsvertrag Russisch

Vorlage für einen Prekariumsvertrag zwischen Unterkunftsgeber:innen und Bewohner:innen. Sprache: Russisch

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Wenn Sie in Wien bleiben möchten und privaten Wohnraum suchen, können Sie unter dieser Telefonnummer anrufen, um einen Termin bei der Wohnraumvermittlung des Diakonie Flüchtlingsdienst zu erhalten:

+43 1 343 9191
Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:30 – 12:00 und 13:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 – 12:00 Uhr
Die Person am Telefon spricht Deutsch und Ukrainisch / Russisch

Der Termin findet im Beratungszentrum in der Wilhelminenstr. 91-93 IIf, 1160 Wien statt.

Wir vermitteln private Wohnungen und Zimmer, die uns von Menschen, die in Österreich leben, zur Verfügung gestellt werden. Wir vermitteln Einzelzimmer, Zimmer in Wohngemeinschaften und eigene Wohnungen als eine Form der Ersten Hilfe. Die Wohnräume befinden sich alle in Wien. Abhängig von der Anzahl der Personen versuchen wir ein passendes Angebot für Sie zu finden.

Wir können jedoch nicht garantieren, dass wir ein solches Angebot finden und auch nicht vorhersehen, wie lange die Wohnraumsuche dauert. Denn beides hängt davon ab, welche Wohnmöglichkeiten uns angeboten werden.

Allgemeine Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Інформація для людей з України

Якщо ви бажаєте залишатися у Відні та шукаєте приватне житло, будь-ласка, зателефонуйте за вказаним номером телефону:

+43 1 343 9191
Понеділок, вівторок, четвер: 08:30 – 12:00 та 13:00 – 16:00
п’ятниця: 08:30 – 12:00
Ми розмовляємо німецькою та українською/російською мовами

Реєстрація проходить в

Wilhelminenstraße 91-93 IIf, 1160 Vienna.

Ми можемо запропонувати вам лише ті приватні квартири або кімнати в квартирах, які нам надають люди, що проживають в Австрії. Ми пропонуємо окремі кімнати, кімнати в квартирах з власниками житла і окремі квартири як варіант надання першої допомоги. Усі житлові приміщення знаходяться у Відні. В залежності від кількості людей ми спробуємо підібрати для вас оптимальний варіант проживання.

Однак ми не можемо гарантувати, що зможемо знайти для вас таку пропозицію, а також не можемо передбачити, скільки часу триватиме пошук житла. Бо, і те, й інше залежить від варіантів житла, які нам пропонують.

Загальна Інформація для людей з України

Wohnraumvermittlungsstelle für Vertriebene aus der Ukraine


Wohndrehscheibe NÖ

Im Auftrag des Landes Niederösterreich und in Kooperation mit der Caritas Wien und Caritas St. Pölten ist die Diakonie seit Mitte März auch in Niederösterreich in einigen Bezirken für die private Wohnraumvermittlung für Vertriebene aus der Ukraine zuständig.

Bezirke:  Amstetten, Bruck/Leitha, Gänserndorf, Gmünd, Lilienfeld, St. Pölten, Waidhofen/Thaya, Waidhofen/Ybbs
Kontakt:  wohndrehscheibe-noe@diakonie.at

Alle Informationen dazu finden Sie auf www.noehilft.at