Die Diakonie Essstörungsklinik bietet für Betroffene ab 16 Jahren eine hochgradig spezialisierte, stationäre Behandlung und Therapie bei Essstörungen.

 

Pro Turnus werden jeweils zwölf Patient:innen über einen Zeitraum von acht Wochen stationär aufgenommen. Danach erfolgt eine individuelle Nachbetreuung.

 

Start der nächsten Turnusse: 22.1., 18.3., 13.5. und 8.7.2024.   

Den Menschen sehen, nicht bloß die Krankheit 

Eine stationäre Behandlung von Essstörungen ist aufgrund der hohen Mortalitätsrate von bis zu 15 Prozent besonders dringlich. Die Diakonie Essstörungsklinik (vormals Sarepta Spezialklinik für Essstörungen) bietet für Betroffene von Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und exzessivem, übermäßigem Essen (Binge Eating Disorder) eine hochspezialisierte, stationäre Behandlung. 

Magersucht ist keine Charakterschwäche. Magersucht ist eine Krankheit, die gut behandelt werden kann. Die Expert:innen der Diakonie de La Tour begleiten Sie auf Ihrem Weg zur Genesung - und darüber hinaus.  

Ort der Genesung und Erholung   

Die  Essstörungsklinik wurde 2017 eröffnet und befindet sich in einem architektonisch interessanten Zubau im Obergeschoß des Krankenhaus Waiern. Das Krankenhaus liegt oberhalb der Bezirkshauptstadt Feldkirchen und ist umgeben von grünen Wiesen und Naturlandschaften.

Die Doppel- und Einzelzimmer sind modern eingerichtet und in unterschiedlichen Farben gestaltet. Der lichtdurchflutete Gemeinschaftsraum mit herrlichem Blick auf die Stadt lädt zum Verweilen ein und dient auch als persönlicher Rückzugsort.  Am großen Esstisch wird gemeinsam gegessen, in der angrenzenden Küche gemeinsam gekocht. Zusätzlich steht ein geräumiger Gruppentherapieraum für begleitende Therapien zur Verfügung. 

Vor sechs Wochen bin ich mit meinem Koffer, vollgepackt mit Sorgen und Ängsten, angereist und habe hier einen so wunderbaren Ort vorgefunden, mit einem unfassbar liebevollen Team, das mir Stück für Stück schon so viele dieser Sorgen genommen hat. Mein Gepäck ist jetzt mit viel mehr Freude und Glück gefüllt. 

Ehemalige Patientin der Diakonie Essstörungsklinik

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Behandlungskonzept   

Das Therapieangebot ist überaus vielfältig und wird an die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen angepasst. Das Konzept stützt sich vorwiegend auf die kognitive Verhaltenstherapie, wie sie speziell für Essstörungen entwickelt wurde. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und das zu erreichende Zielgewicht vor der Behandlung mit der Patientin / dem Patienten festgelegt. Jeder Mensch wird in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen, es wird so viel wie möglich auf Eigenverantwortung gesetzt und Kontrolle nur dort übernommen, wo es unbedingt notwendig ist.  

Angebot

Das umfangreiche Angebot umfasst:

- Therapeutische Gruppen- und Einzeltherapie (Körperwahrnehmung, Bio-Feedback
- Kreatives Schreiben, Mal- und Ergotherapie
- Selbstsicherheits-, Stressbewältigungs- und Konfrontationstraining
- Ernährungsberatung und Kochgruppe
- Sozialberatung
- Meditation und Entspannung nach Jacobson
- Professionell angeleitete Sporttherapie
- Tiergestützte Therapie
- Massagen und Ohrakupunktur
- Yoga und Aromapflege

Eine Anmeldung ist telefonisch von Montag bis Donnerstag unter 04276/2201-951 im Zeitraum von 09:00 bis 12:00 Uhr möglich.  

 

Eine Aufnahme ist nur 

  • auf ausdrücklichen Wunsch der betroffenen Person und 
  • mit einem Mindest-BMI (Body-Mass-Index) von 15 möglich. 

In einem ausführlichen Vorgespräch werden alle Fragen zur Behandlung detailliert beantwortet. Gerne führen wir auch Familiengespräche.

Das Behandlungskonzept ist überaus vielfältig und wird an die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen angepasst. Das Konzept stützt sich vorwiegend auf die kognitive Verhaltenstherapie, wie sie speziell für Essstörungen entwickelt wurde.

Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und das zu erreichende Zielgewicht vorab mit den Patient:innen festgelegt. Jeder Mensch wird in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen. Es wird so viel wie möglich auf Eigenverantwortung gesetzt und Kontrolle nur dort übernommen, wo sie unbedingt notwendig ist. 

Der achtwöchige Aufenthalt ist in drei Phasen unterteilt:

Zuerst geht es ums Ankommen, Kennenlernen, den Aufbau von Vertrauen und Beziehungen.
Dann stehen Training und therapeutisches Arbeiten im Vordergrund.
In der Abschlussphase geht es darum, fit für den Alltag zu werden und Rückfällen vorzubeugen.

  • übertriebene Beschäftigung mit Essen und Nahrungsmitteln (bzw. Nahrungsmittelauswahl), z. B. ständige Diäten
  • Hungern und eine stark eingeschränkte Nahrungsauswahl
  • zwanghaftes Verhalten beim Essen und/oder Sport
  • überdurchschnittlich viel Sport/Workouts, um Kalorien zu verbrennen und/oder den Körper zu formen 
  • Gedanken kreisen ständig um Essen/Nicht-Essen und Kalorien
  • Einnahme von Appetitzüglern und Abführmitteln
  • starke Gewichtsabnahme (oder -zunahme)
  • heimliches Essen mit oder ohne Erbrechen
  • Ablehnung des eigenen Körpers (sich zu hässlich und/oder zu dick fühlen)
  • mangelndes Selbstwertgefühl

Anorexia Nervosa (umgangssprachlich auch Magersucht genannt) ist eine psychische Erkrankung. Die Betroffenen verlieren Gewicht bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen durch Diäthalten und/oder extremes Bewegungsverhalten, Verwenden von Appetitzüglern, Abführmitteln, Erbrechen usw. Typisch ist ein verzerrtes Körperbild: Erkrankte finden sich zu dick, obwohl sie (sehr) schlank oder bereits (stark) untergewichtig sind. Hinzu kommt häufig eine fehlende Krankheitseinsicht

Bulimie (auch Ess-Brech-Sucht genannt) ist eine psychische Erkrankung. Betroffene haben wiederholt Heißhungerattacken, in denen sie unkontrolliert essen. Danach erbrechen sie, nehmen Abführmittel oder treiben exzessiv Sport, da die große Sorge besteht, durch das viele Essen zuzunehmen. Häufig wechseln sich Phasen der Nahrungsverweigerung mit Phasen des Überessens ab. Erkrankte versuchen ihre Problematik zu verheimlichen und schämen sich oft dafür. Auch normalgewichtige Menschen können von dieser Erkrankung betroffen sein. 

Der englische Begriff „binge eating disorder“ steht für übermäßiges, exzessives Essen. Dabei handelt es sich um eine psychisch bedingte Essstörung, bei der Betroffene große Nahrungsmengen in kurzer Zeit zu sich nehmen, obwohl sie gar kein oder kein derart starkes Hungergefühl verspüren.  

Behandlungsteam 

OA Dr. Esther Paukner-Rauscher
Department Leitung Psychosomatik & Essstörungen
Folder Diakonie Essstörungsklinik

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Diakonie Essstörungsklinik

Martin-Luther-Straße 14
9560 Feldkirchen

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Besuchszeiten

Besuche nur nach telefonischer Vereinbarung möglich. 

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