Ob Kinder mit Behinderungen, mit chronischer Krankheit oder Kinder, die in Armut aufwachsen – Elementarbildung ist der Schlüssel zu späteren Bildungserfolgen. Das fordert die Diakonie, um die vorschulische Bildung zu verbessern.

Gut begleitet von Anfang an

Gute Bildung von Anfang an ist eine zentrale Forderung der Diakonie.  

Elementarpädagogische Einrichtungen sind die ersten Bildungseinrichtungen im Leben eines Kindes. Dazu zählen Kinderkrippen, Kindergärten und alle Einrichtungen, in denen Kinder bis zum Schuleintritt betreut werden. Und wichtige Bildungserfahrung machen!  

Qualitätsvolle Angebote für Kinder von null bis sechs Jahren sind das Fundament für ein gutes, inklusives Bildungssystem. Die Diakonie fasst zentrale Ansatzpunkte für Verbesserungen in der Elementarbildung zusammen. 

1. Qualität ist entscheidend

Gute Bildung für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren hat eindeutig positive Auswirkung auf die späteren schulischen Leistungen. Egal ob Mädchen oder Bub, egal welche Muttersprache und welche Herkunft: Entscheidend ist in erster Linie die Qualität von Kinderkrippe und Kindergarten.

2. Jedes Kind ist gleich viel wert 

Dieser Satz ist zentral, aber für viele nicht die Realität. Kinder mit Behinderungen, Kinder mit chronischen Krankheiten oder Kinder, die in Armut aufwachsen, werden oft vergessen. Der Mitteleinsatz für vorschulische Bildung muss aufgestockt werden.  

Um Kindern gerecht zu werden und ihre Entwicklung bestmöglich zu fördern, brauchen Pädagog:innen gute Arbeitsbedingungen: sie brauchen mehr Zeit für jedes Kind, mehr Zeit für Vorbereitung, mehr Möglichkeiten zur Inklusion von Kindern mit Behinderungen.

3. Verbesserung der Betreuungsschlüssel

Je nach Alter ändern sich die Bedürfnisse eines Kindes und damit auch die Anforderungen an die Betreuung. Deshalb macht es einen großen Unterschied in der Betreuungsqualität, ob ein Pädagoge:in für drei Kinder oder ein:e Pädagoge:in für acht Kinder verantwortlich ist. 

Österreich hat laut internationalen Qualitätsstandards Aufholbedarf, was Gruppengröße und Betreuungsschlüssel anbelangt.

Wir setzen uns für gute Bildung von Anfang an ein, damit jedes Kind seine Gaben und Fähigkeiten entfalten kann.

Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich

4. Elementarbildung zahlt sich aus

Jeder Euro, der in Kinder und ihre Bildung investiert wird, zahlt sich mehrfach aus. Im vorschulischen Bereich (Kinder von drei bis sechs Jahren) gilt ein sogenannter „Return on Investment“ von 7:1, wenn man die jungen Menschen im Alter von 21 Jahren wieder betrachtet. Im Alter von 40 Jahren kann dieser sogar mit 16:1 gemessen werden.

Elementarbildung zahlt sich aus! / © Diakonie

5. Entwicklungschancen der Kinder dürfen nicht von ihrem Wohnort abhängen

Aktuell gibt es in Österreich große Unterschiede zwischen den Bundesländer-Vorgaben was Raumgröße (z.B. von 2,5 bis 10m2 pro Kind), Gruppengröße und Betreuungsschlüssel anbelangt. Diese müssen dringend vereinheitlicht werden. Außerdem braucht es geeignete Qualitätschecks – es reicht nicht, Qualität über Öffnungszeiten und Zufriedenheit der Eltern zu messen.

5 Punkte zur Elementarbildung

Gute Bildung von Anfang an ist eine zentrale Forderung der Diakonie: Was eine gute Elementarbildung für Kinder von null bis sechs Jahren ausmacht.

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