Seelisch verletzte Kinder brauchen jemand, auf den sie sich verlassen können. Jemand, der da ist, zuhört, sie versteht, aushält und ihnen einen sicheren Rahmen gibt. Die Diakonie bietet Kindern und Eltern Entlastung und Unterstützung.

Hilfe für seelisch verletzte Kinder  

Die Diakonie hilft Kindern im Alter von 5 bis 13 Jahren, die psychiatrisch erkrankt sind, sicher, kindgerecht und herzlich – an 365 Tagen im Jahr.  

Die Sprache von seelisch verletzten Kindern ist ihr Verhalten. Dieses Verhalten macht sie häufig zu Außenseiter:innen. Niemand will sie haben. Sie passen in keine Gruppe. In dieser unglaublichen Not bieten wir einen sicheren Ort und heilsame Beziehungen.

  • Ihr Kind war bereits in Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in einer Klinik und braucht Medikamente?  
  • Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind, weil sein Verhalten in der Schule oder im Hort als problematisch beschrieben wird?  
  • Das Zusammenleben zu Hause funktioniert nicht mehr und Sie fühlen sich hilflos?  
  • Sie suchen Entlastung und Unterstützung für Ihr Kind und Ihre Familie?  
  • Sie möchten, dass Ihr Kind gut und sicher aufgehoben ist und die richtige Behandlung und Therapie erhält? 
  • Ihr Kind lebt mit einer Essstörung?
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Angebote und Ansprechpartner:innen finden

  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Essstörung

Informationen für zuweisende Sozialarbeiter:innen 

  • Sie sind auf der Suche nach einer Wohneinrichtung, die auf Kinder- und Jugendpsychiatrie spezialisiert ist?  
  • Sie suchen einen heilpädagogischen Wohnplatz oder eine Tagesgruppe bei einer anerkannten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung? 

In Oberösterreich führt die Diakonie ein Sonderkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie und hilft seelisch verletzten Kindern. 

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Puppenspiel im Zirkuswagen

Wie Pädagog:innen der Diakonie mit Handpuppen Beziehungen heilen.
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Von Tagesgruppe bis Rund-um-die-Uhr-Betreuung 

Wir wollen Kindern ein Leben in Würde, Sicherheit und Geborgenheit ermöglichen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Diakonie bietet im Bundesland Oberösterreich Hilfe für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren:

  • Den Alltag gestalten: ein sicherer Ort, kleine, familiäre Gruppen, persönlich gestaltete Räume zum Wohlfühlen, eine klare Tagesstruktur, Lernförderung, um die Anforderungen der Schule zu schaffen, Rückzugsräume und Gemeinschaftserlebnisse zum Genießen  
  • Therapeutische Hilfe: eine ausführliche Diagnostik zu Beginn und ein persönlicher Therapieplan mit je nach Bedarf: Psychotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Therapeutische Hilfe ist wichtig, damit sich Kinder gut entwickeln können.  
  • Intensive Zusammenarbeit mit den Eltern: Eltern bleiben Eltern. Sie bekommen Entlastung, Unterstützung und die Sicherheit, dass sie in ihrer Elternrolle weiterhin wichtig und gefragt sind. 
  • Ein tragendes Netzwerk: die Sozialarbeiter:innen der Kinder- und Jugendhilfe, die Lehrkräfte in der Schule, Fachkräfte aus anderen Einrichtungen. In der Zusammenarbeit entsteht für das Kind und die Familie ein Gefühl von Sicherheit, das Entwicklung ermöglicht.  

Kinder brauchen Menschen, denen sie vertrauen können, die verlässlich sind und die sie bei Bedarf umsorgen. Nur in einer Umgebung, in der sie diese Zuwendung erleben und die Erfahrung machen, dass sie keine Angst haben müssen, finden sie eine Heimat auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben.

Primar Dr. Michael Merl, Ärztlicher Leiter im Sonderkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Linz

Im Sonderkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Diakonie in Linz betreuen wir seelisch verletzte Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren. Traumatische Erfahrungen und zerbrochene Beziehungen sind die häufigsten Ursachen für seelische Verletzungen bei Kindern. Ihren Eltern ist es häufig nicht mehr möglich, entsprechend feinfühlig für ihre Kinder zu sorgen. Die Folgen sind

  • Bindungsstörungen 
  • psychosozialen Probleme  
  • Entwicklungsverzögerungen und -störungen  
  • klinische Verhaltensauffälligkeiten 
  • Aufmerksamkeitsdefiziten 
  • Leistungs- und Verhaltensprobleme 
  • Störungen der emotionalen Entwicklung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Hilfe für Menschen mit Essstörungen

Eltern bleiben Eltern, auch wenn die Kinder in einer Wohngruppe leben und betreut werden. Daher werden die Eltern auch intensiv eingebunden und der Kontakt mit den Kindern aufrechterhalten und gepflegt:  

  • persönliche Elterngespräche  
  • begleitete Besuche  
  • Telefonate mit Kindern und Fachkräften  
  • Einbindung bei Entscheidungen 
  • lösungsfokussierte Praxis