Informationsmaterialien zum Thema für Jugend- und Schulgruppen
In Kindergarten und Schule, beim Wohnen und am Arbeitsplatz, in Sport und Kunst – die Diakonie lebt und fördert Inklusion. Weil Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft haben. Und weil Verschiedenheit alle bereichert.
Unsere Haltung und unsere Botschaft an junge Menschen:
Nicht alle Menschen haben die gleichen Startbedingungen in unserer Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen werden benachteiligt und können aufgrund gesellschaftlicher Barrieren nicht immer selbstbestimmt leben. Das muss sich ändern. Deshalb setzt sich die Diakonie für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein.
Menschen mit und ohne Behinderungen haben die gleichen Grundbedürfnisse. Menschen mit Behinderungen stoßen jedoch auf viele Barrieren dabei, diese Bedürfnisse zu erfüllen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Es ist wichtig, dass diese Barrieren abgebaut werden und alle Menschen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.
Jeder Mensch hat Fähigkeiten. Jeder Mensch kann etwas beitragen. Jeder Mensch hat besondere Bedürfnisse. Jeder Mensch ist anders. Verschiedenheit bereichert unser Zusammenleben.
Materialien:
Was bedeutet es in Österreich mit einer Behinderung zu leben und wie viele sind betroffen? Dieses Factsheet fasst die wichtigsten Fakten und Zahlen zum Thema anschaulich und kompakt zusammen.
Wie reden wir über Menschen mit Behinderung? Dieser Leitfaden erläutert geeignete bzw. diskriminierende Begriffe zum Thema und hilft, eine respektvolle Debatte in Schulen und Jugendgruppen zu führen.
Wie gut kenne ich mich aus? Dieses Quiz eignet sich als Einstieg und lädt Jugendliche ein, sich dem Thema ohne notwendiges Vorwissen zu nähern.
Brot für die Welt ist Teil der Diakonie Österreich und hat einen Unterrichtsbehelf für Jugendliche entwickelt.
In diesem Kurzvideo zum Thema „Inklusion“ geht es um Sarah, die aufgrund ihrer Behinderung mit unterschiedlichen Barrieren konfrontiert wird. Der Unterrichtsbehelf (PDF) knüpft an Sarahs Geschichte an
Das „Ich will arbeiten!“-Themenmagazin der Diakonie Österreich (erschienen 2023) widmet sich dem Menschenrecht auf Arbeit und beleuchtet Wege in den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen, den Wert von inklusiver Beschäftigung sowie notwendige politische Schritte für mehr Chancengleichheit.
Filme zu unseren Einrichtungen:
„Über uns, von uns“ Ein Video über die Kunstwerkstatt Medien
2022, 05:21 Minuten
Teilhabe und Partizipation - das ist es was jeden Tag in der Kunstwerkstatt Medien gelebt wird. Das Video über die Kunstwerkstatt Medien ist ein Fachprojekt einer Schülerin der Schulen für Sozialbetreuungsberufe, die im Juli ihre Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin Behindertenbegleitung abschließt.
Einblicke in die Werkstätte Wartberg
2015, 02:49 Minuten
Die eigenen Stärken einsetzen und etwas Sinnvolles tun: In den Werkstätten des Diakoniewerks erleben Menschen mit Beeinträchtigung innerhalb einer Tagesstruktur einen sinnerfüllten Arbeitsalltag. Damit ist es ihnen möglich, einen Beitrag zu leisten und Teil der Gesellschaft zu sein.
Liams Sprachcomputer mit Augensteuerung
2020, 01:55 Minuten
„Mama, ich hab dich lieb.“ Das war Liams erster Satz, den er als kleiner Bub mittels Augensteuerung und Sprachcomputer gesagt hat. Menschen, die nicht sprechen können, brauchen spezielle Technologien, die ihre Stimme ersetzen. Augensteuerung, Tablets und eigene Programme kosten aber viel Geld.
Filmempfehlungen
2021, 94 Minuten, Lukas Ladner
„Eva-Maria“ ist ein österreichischer Dokumentarfilm von Lukas Ladner. Er porträtiert Eva-Maria, die seit ihrer Kindheit mit spastischer Zerebralparese im Rollstuhl sitzt und als Sekretärin an einer Pädagogischen Hochschule arbeitet. Ihr großer Wunsch: ein eigenes Kind. Mithilfe künstlicher Befruchtung und unterstützt von Familie und Assistent:innen geht sie diesen Weg — ein intimer Einblick in ein selbstbestimmtes Leben jenseits konventioneller Familienplanung.
2022, 30:14 Minuten, ZDF
Die ZDF-Doku „Plan B: Total normal" (2022) zeigt, wie Inklusion im Alltag gelingen kann. Adina Hermann erstellt in Berlin mit dem Verein Sozialhelden eine „Wheelmap" für barrierefreie Orte und kämpft für faire Jobchancen. In Österreich ermöglicht der Verein „Chance B" Menschen mit Lernschwächen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt. Im Emsland organisiert Hermann Plagge gemeinsame Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Drei Beispiele, wie Hürden abgebaut werden.