Authentisch, stilsicher und einfallsreich

18 Kunstschaffende arbeiten im Atelier de La Tour. Ihre Arbeiten entstehen weitgehend unabhängig von Strömungen innerhalb der zeitgenössischen Kunst und zeichnen sich aus durch Authentizität, Stilsicherheit und Einfallsreichtum. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland seit 1983 sowie viele Würdigungen und Auszeichnungen unterstreichen die Bedeutung der de La Tour Künstler:innen im Kunstgeschehen.

„… die Kunst schlägt wie ein Herz. Für mich ist Kunst wie Freiheit, frei wie ein Vogel, der fliegt.

Jürgen Ceplak, Künstler Atelier de La Tour
Peter Smoley

Bei Peter Smoley (geb. am 8. Februar 1962) steht der Farbfleck und dessen Einpassung in ein lebendiges Figur-Grundgeflecht im Vordergrund. Seine dynamische, heftig bewegte Malweise mit Ölkreiden sorgt für eine fernwirksame Farbgestaltung, die den Künstler als ausgesprochen farbdominant ausweist.

Christoph Eder

Christoph Eder (geb. am 26. Juni 1979) entwickelte einen bemerkenswerten, archaisch anmutenden Zeichen – und Malstil. Er beeindruckt mit seiner Doppelbegabung, dem Zeichnen und Malen und seinem enormen Schaffensdrang. Für seine außerordentliche künstlerische Arbeit bekam Eder 2007 im Rahmen des Welt-Down-Syndrom Tages in Nürnberg das „Goldene Chromosom“ verliehen.

 

Karin Sickl

Karin Sickl (geb. am 15. Januar 1970) investiert ihre schöpferische Art vorzugsweise  in erzählenden, oft märchenhaft wirkenden Bildern. In den vergangenen Jahren erschließt sie für sich immer intensiver das Thema Flora. In ihrem Werk verbindet sich ein starker Formwille mit ausgeprägten, oft dekorativ wirkenden, einfallsreich gesetzten Farbakzenten.

Dieter Fercher

Dieter Fercher (geb. am 3. Februar 1955 - verst. am 8. Jänner 2016) beeindruckt durch die Platzierungssicherheit seiner Linienführung und durch die damit einhergehende dekorative und illustrative Kraft seiner Bildaussagen. Wie bei Christoph Eder bewirken die ornamentalen Ausdrucksformen bei den  detailreich durchgestalteten Zeichnungen eine unterstützende Funktion des Themeninhalts. Dieter Fercher ist mit Arbeiten in der Sammlung des Sór-Troms Museum in Harstad, Norwegen, vertreten.

Wolfang Mang

Wolfgang Mang (geb. am 30. Juni 1952- verst. am 31. Juli 2021) in seiner stillen Art, schafft in staunenswerter Ausdauer relativ kleinformatige Bilder, die den Betrachter durch ihre außerordentlich subtile Art, durch viele feinfühlige Farbdifferenzierungen und Farbübergängen sowie durch die bewegt erscheinenden Farboberflächen bestechen. Es gelingt ihm, Farbstimmungen zu zaubern, die geradezu märchenhaft wirken.

Harald Rath

Harald Rath (geb. am 13. Januar 1966) hat sich auf Holz- und Linolschnitte spezialisiert. Aufgrund seiner außerordentlichen Beobachtungsgabe erfasst Harald Rath das Wesentliche und setzt dies in reduzierter Manier in seinen Holz- und Linolschnitten um.

Johann Meduna

Johann Meduna (geb. am 17. August 1951- verst. am 5. Februar 2015) überzeugt als Bildhauer mit seinen herausragenden Werken. Seine Rundplastiken aus Holz bekommen durch unterschiedliche Lichtwirkungen eine faszinierende Oberflächenstruktur. Ein weiteres Markenzeichen seiner Kunst ist die durchgehende, zuweilen überwältigende Physiognomisierung.

Roland Groinigg

Roland Groinigg (geb. am 9. September 1982) arbeitet als Holzbildhauer, wobei im Mittelpunkt seiner Arbeiten der Mensch steht. Das eigentliche Formen beginnt von Innen, was den Plastiken einen eigentümlichen Charakter verleiht.  Mit seinen Durchbrüchen und Hohlräumen schafft er faszinierende Schattenwürfe.

Paul Nusitz

Paul Nusitz (geb. am 13. Dezember 1974) ist einer der jüngeren Künstler im Atelier de La Tour und beeindruckt durch seine feine Arbeit mi Tuschfarben. Seine Arbeiten berühren durch ihre Zartheit, wobei Nusitz in seinen Bildern, einfarbige, vielfältig abgestufte Streifen als Hintergrund wählt, der sich vital harmonisch auf das Gesamtbild auswirkt.

Ingrid Kowatschitsch

: Ingrid Kowatschitsch (geb. am 15. März 1960) schafft häufig Bilder, die sie in mehreren Arbeitsschritten erarbeitet und deren Farbgebung  eher gedämpft ist. Ihre bevorzugte Technik ist die Monotypie.

 

Jürgen Ceplak

Jürgen Ceplak (geb. 8. August 1968) philosophiert gerne über das Leben und Dinge, die er um sich wahrnimmt. Er textet und zeichnet im Atelier de La Tour. In den letzten Jahren hat sich Ceplak vermehrt dem Zeichnen mit Tuschstift zugewandt. Eine weitere von ihm bevorzugte Technik ist der aufwendige „verlorene Fardruck“, wobei er zuweilen mit Text und Bild arbeitet. In seinen Schwarz-Weiß Zeichnungen mit Tuschstift erzeugt Jürgen Ceplak häufig im Nebeneinander von filigranen Strichen und schwarzen Flächen Abwechslung und Spannung im Bild. Immer wieder kommen in seinen Bildern verschiedene Variationen von spitzen Auskragungen, Schachbrettmustern, Netzgebilden, Zebrastreifen vor.

Agnes Stracke

Agnes Stracke (geb. am 29. Juli 1975) schafft mit ihrer raschen und flüchtigen Strichführung häufig Arbeiten, die erzählerischen Charakter haben und in denen die Wiederholung der Elemente eine große Rolle spielt. Mit eben dieser Wiederholung der Elemente und der Farbgebung komponiert und gestaltet sie ihre lebendigen Bilder

Willibald Lassenberger

Agnes Stracke (geb. am 29. Juli 1975) schafft mit ihrer raschen und flüchtigen Strichführung häufig Arbeiten, die erzählerischen Charakter haben und in denen die Wiederholung der Elemente eine große Rolle spielt. Mit eben dieser Wiederholung der Elemente und der Farbgebung komponiert und gestaltet sie ihre lebendigen Bilder

Ansprechpartnerin

Mag.a Christine Stotter
Leitung Atelier und Galerie de La Tour