In eine Wohn- und Pflegeeinrichtung umzuziehen, ist ein großer Schritt. Die Begleitung der persönlichen, pflegerischen Bedürfnisse als auch Gewohntes im neuen Lebensumfeld wiederzufinden, sind sehr wichtig. Die Diakonie ist dafür da, Sie im Alter würdevoll zu begleiten.

Orientierung am normalen Leben und Alltag

Selbstbestimmung im Alter und so lange wie möglich den gewohnten Lebensstil weiterzuführen, das sind ganz natürliche und wichtige Bedürfnisse eines jeden Menschen. Auf beides legen wir in unserer Arbeit für Menschen im Alter sehr viel Wert.  

Orientiert an Ihren Lebensgeschichten, den Eigenheiten und Gewohnheiten sowie Ihren Fähigkeiten planen wir gemeinsam mit Ihnen jene Hilfen, die Sie wirklich brauchen. Dabei sind soziale Beziehungen ein besonderes Anliegen, denn Teilhabe am gesellschaftlichen Leben endet nicht im Alter.

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Wohn- und Pflegeeinrichtungen in Ihrer Nähe finden

  • Pflegeeinrichtung
  • Haus für Senioren
  • Kurzzeitwohnen
  • Wohnen im Alter für Menschen mit Behinderungen
  • Wohnen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung

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Gutes Leben im Alter

Alt werden, wie ich will, mit der Betreuung, die ich brauche.
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Pflege – so viel wie nötig, so wenig wie möglich

Die Diakonie begleitet Menschen dabei, ein gutes und würdevolles Leben im Alter führen zu können. Sich wohlfühlen bedeutet auch, sich bei persönlichen Pflegehandlungen gut begleitet zu fühlen. Das Vertrauen zu haben, die Sicherheit zu spüren, man ist hier in guten, fachlichen Händen mit seinen:ihren persönlichen Bedürfnissen.

Ein gutes Leben mit Demenz

Demenz kann jede:n treffen, umso mehr braucht es ein gutes Zusammenleben, egal ob in einer Wohneinrichtung oder im Kreis der Familie. Wir gehen in unseren Wohn- und Pflegeeinrichtungen ganz individuell auf Menschen mit Demenz ein - mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen, auch Kreativität und Geduld. Ihre Bedürfnisse sind andere, es ist wichtig, diese zu erkennen und gut zu begleiten.

Mir gefällt es hier. Ich habe ein Einzelzimmer, der Garten ist super, ich kann ins Café nebenan gehen und auch sonst ist mein Alltag sehr abwechslungsreich.

Andreas Gergely, Bewohner, Haus Elim, Treffen

Es geht darum, neben dem pflegerischen Aspekt auch etwas über die Menschen, die man betreut und begleitet, zu erfahren. Genau deswegen sind Themen wie die Biografiearbeit ein wichtiger Teil unserer Tätigkeit.

Frank Mitterer, Fachsozialbetreuer im Haus für Senioren Salzburg

Wir ermutigen unsere Bewohner:innen, ihr eigenes Leben zu leben und auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.

Christine Leyroutz, Psychologin und Demenzexpertin, Klagenfurt

Ich bekomme hier viel zurück: Lebenserfahrung, Weisheiten, Tricks und Tipps, ein Lächeln, ein Augenzwinkern – das sind wertvolle Geschenke, die mein Leben bereichern.

Julia Wurmitzer, DGKP, Haus St. Peter, Klagenfurt

Wohnen mit Pflege in verschiedenen Wohnformen

In den Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Diakonie begleiten wir nach unterschiedlichsten Modellen und Begleitkonzepten. 

Kurzzeitwohnen
Bietet für pflegende Angehörige eine Entlastung auf Zeit oder erleichtert nach einem Krankenhausaufenthalt den Übergang in die häusliche Pflege und Begleitung. Im Vordergrund stehen eine ganzheitliche, aktivierende Betreuung und Pflege.
Liste
Wohnen im Alter für blinde und sehbeeinträchtige Menschen
Das Johann-Wilhelm-Klein-Haus ist die einzige Wohn- und Pflegeeinrichtung für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen im Alter in Wien. Dieses Haus verfügt über die weltweit erste Pflegestation für blinde und stark sehbehinderte Menschen mit Demenz.
Inhalt: Teaser Fokus/Galerie Item - Für blinde...
Wohnen im Alter für Menschen mit Behinderungen
Die Diakonie führt in Treffen/Kärnten die erste Wohn- und Pflegeeinrichtung speziell für Menschen im Alter mit geistiger Behinderung. Dort begleitet die Diakonie jene Menschen, die in ihrem bisherigen Lebensumfeld aufgrund gestiegenen Pflegebedarfs nicht mehr betreut werden können.
Haus Elim
Psychologische Begleitung
Der Einzug in eine Wohn- und Pflegeeinrichtung bringt viele Veränderungen mit sich. Die Diakonie in Kärnten beschäftigt ein Team aus Klinischen und Gesundheitspsycholog:innen sowie Gerontopsycholog:innen, die beim Einzug in die Wohn- und Pflegeeinrichtung begleiten. Den Angehörigen steht es beratend zur Seite.
Psychologische Begleitung

Nutzen Sie unseren Angebotsfinder, um Dienstleistungen in Ihrer Nähe und Ansprechpartner:innen zu finden.  

Der erste Schritt ist, sich über Pflegeheime in Ihrer Umgebung zu informieren. Viele Informationen finden Sie im Internet, aber auch die Gemeinde oder die Sozialorganisationen vor Ort können Sie mit Informationen unterstützen. 

Anschließend empfiehlt es sich, direkt mit dem gewünschten Pflegeheim Kontakt aufzunehmen. Die Heimleitung informiert Sie über die Anmeldeformalitäten und die Kosten und beantwortet Ihre Fragen.  

Wenn Sie die Kosten für den Heimplatz nicht zur Gänze selbst tragen können, sondern zusätzlich auf Sozialhilfemittel angewiesen sind, braucht es zusätzlich eine Kontaktaufnahme mit den Sozialabteilungen der jeweiligen Bezirkshauptmannschaften oder Magistrate. Auch hierzu kann Ihnen die Heimleitung Auskunft geben.

In der Regel ist ein Einzug in ein Pflegeheim ab Pflegegeldstufe 4 möglich.  

Ein Einzug mit einer niedrigeren Pflegegeldstufe ist unter gewissen Voraussetzungen möglich. Man muss in diesem Fall nachweisen, dass der körperliche Zustand der zu pflegenden Person dies erfordert oder dass eine psychische Erkrankung (als ein Beispiel wird Demenz angeführt) oder eine kognitive Behinderung vorliegt, die für einen Einzug spricht.

Die Kosten für einen Pflegeheimplatz sind sehr unterschiedlich. Sie unterscheiden sich nach Bundesländern und Art der Einrichtung (z. B. öffentlich oder privat). Die Kosten für einen Heimplatz steigen außerdem mit der Pflegestufe an, weil Personen mit höheren Pflegestufen einen höheren Pflegebedarf haben. 

Die Ansprechpartner:innen in der jeweiligen Einrichtung informieren Sie über die genauen Kosten für einen Heimplatz.

Die Kosten für einen Heimplatz variieren je nach Anbieter und Bundesland. In der Regel setzen sie sich aus einem Grundbetrag und einem Zuschlag, der sich nach der Pflegestufe richtet, zusammen.  

Zur Deckung der Kosten für einen Heimplatz wird der Großteil des Pflegegeldes und des Einkommens (z. B. Pension) der Person mit Pflegebedarf herangezogen. Wenn das Pflegegeld und das Einkommen nicht ausreichen, um die Kosten zu decken, wird die Differenz aus Mitteln der Sozialhilfe bzw. Mindestsicherung des jeweiligen Bundeslandes beglichen. 

Bis zur Abschaffung des Pflegeregresses mit 1.1.2018 wurde zusätzlich auf das Vermögen einer Person mit Pflegebedarf zugegriffen.

Grundsätzlich gilt in Österreich freie Heimwahl. In der Praxis kommt es aber auf das Angebot in der Region an, aus wie vielen Alten- und Pflegeheimen man wählen kann. 

Für eine Auskunft über Alten- und Pflegeheime in Ihrer Region wenden Sie sich am besten an das Amt Ihrer Landesregierung oder an Ihr Gemeindeamt. Auch von der Magistrat- bzw. Bezirkshauptmannschaft können Sie die nötigen Informationen bekommen.  

Hier finden Sie einen Überblick über die Alten- und Pflegeheime der Diakonie.

Eine Inanspruchnahme ist unabhängig von der Pflegegeldeinstufung. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Förderungen: die Ansprechpartner:innen in den jeweiligen Einrichtungen informieren Sie gerne.

Die Preise für eine Kurzzeitpflege sind regional unterschiedlich. Auch diesbezüglich erhalten Sie nähere Informationen bei den jeweiligen Ansprechpartner:innen vor Ort. In der Regel liegen sie zwischen € 70,- und € 90,- pro Tag zzgl. Pflegegeldzuschlag.