Eine schwere Sturzflut verursachte im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet massive Zerstörungen. Über Tausend Menschen kamen ums Leben, mehr als 6.000 Menschen werden vermisst. Unsere Partnerorganisationen im Netzwerk der ACT Alliance sind vor Ort und unterstützen die betroffenen Menschen.

Am 26. August 2026 kam es in Nepal zu einer verheerenden Sturzflut. Die Flut aus Wasser, Sedimenten, Eis, Gestein und Trümmern setzte ganz plötzlich ein. Ihren Ausgang nahm sie im flussaufwärts gelegenen Einzugsgebiet des Himalayas. Dann breitete sich die Flutwelle rasch flussabwärts über die Flusssysteme von Bhote Koshi und Trishuli aus.

Die heftigen Überschwemmungen forderten mehr als 1.400 Todesopfer, über 6.100 Menschen werden noch vermisst (Stand 16.9.). Die Flut verursachte massive Zerstörungen an Wohnhäusern, Schulen, Spitälern, Siedlungen, Geschäftshäusern, landwirtschaftlichen Betrieben, Straßen, Brücken, Wasserkraftanlagen, Zoll- und Grenzanlagen sowie anderer kritischer Infrastruktur in der Grenzregion Nepal und Tibet (China). 

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Zwei Frauen im Gespräch, eine trägt eine Jacke einer lokalen Hilfsorganisation und hat einen Schreibblock und Stift in den Händen.
© LWF

Über das weltweite kirchliche Netzwerk ACT Alliance, in dem die Diakonie Katastrophenhilfe Mitglied ist, unterstützen wir durch: 

 

  • Nothilfe, z.B. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Zelte, Hygieneartikel, Kochutensilien, Bargeldhilfen, Betriebsmittel.
  • Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen
  • Bildungsangebote für Schulkinder, Unterrichtsmaterialien und Schuluniformen
  • Psychosoziale Unterstützung und Schutz, insbesondere für Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen
  • Katastrophenvorsorge und Resilienz, Erstellung von Plänen für risikobasierte Vorsorge und Risikominderung