Am 24. Juni 2026 wurde der Norden Venezuelas von zwei schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 getroffen. Es kamen 6.500 Menschen ums Leben, 226.000 Menschen wurden verletzt. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützte die betroffene Bevölkerung unmittelbar nach den Beben durch Nothilfen und auch weiterhin beim Wiederaufbau.
Humanitäre Notlage nach den Erdbeben
Bei den Erdbeben vom 24. Juni 2026 (Magnitude 7,2 und 7,5) kamen mehr als 6.500 Menschen ums Leben. Es entstanden schwere Schäden an Infrastruktur und Gebäuden, mehr als 24.000 Wohnungen sind unbewohnbar. Viele Menschen leben noch in Notunterkünften, wie Schulen, Kirchen oder selbstgebauten Unterkünften.
Bereits vor dem Erdbeben waren rund 8 Millionen Venezuelaner:innen auf Humanitäre Hilfe angewiesen und 56 % der Bevölkerung lebten in extremer Armut. Besonders sind ältere Menschen, Kinder, Frauen, Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke von unzureichendem Wohnraum betroffen. Auch fehlt es ihnen an Medikamenten, medizinischer Versorgung und psychosozialer Unterstützung.
So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe
Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation verbessern wir die Lebensbedingungen der betroffenen Familien durch:
- Bau und die Rehabilitation von Wohnraum
- mobile und stationäre Gesundheitsangebote
- psychosoziale Unterstützung
- Zugang zu einem Fonds für Bargeldhilfen zur Deckung von Grundbedürfnissen