Trauer ist immer etwas ganz Persönliches. Jeder Mensch geht anders mit dem Verlust eines geliebten Menschen um. Sich Zeit zu nehmen und der Trauer Raum zu geben ist dabei sehr wichtig.

Wenn die Trauer zur Last wird 

Sie wissen nicht, wie Sie nach dem Verlust eines geliebten Menschen weitermachen sollen? Sie werden vom Gefühl der Trauer überrollt?  

Ob alleine oder in der Gruppe – die Diakonie unterstützt, wenn die Trauer zu groß wird. 

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Hilfe bei Trauer in Ihrer Nähe finden

  • Hospiz und Trauerbegleitung

Trauer tut weh – reden wir darüber! 

Der Verlust einer geliebten Person gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen im Leben. Nicht alleine sein zu müssen in einer Phase, in der man sich alleine fühlt, jemanden an seiner Seite zu wissen, der den Schmerz, die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit aushält – das ist der Kern von Trauerbegleitung.  

Egal ob individuelle Trauerbegleitung oder Austausch in der Gruppe – die Diakonie lässt Sie mit Ihrer Trauer nicht alleine! 

 Trauer braucht Platz und Zeit und soll niemanden krank machen.

Doris Scheiring, ehrenamtliche Hospizbegleiterin der Hospizbewegung Diakonie

Sie fühlen sich verloren und hilflos und wissen nicht wohin mit Ihrer Trauer? Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten Sie ein Stück weit bei Ihrem persönlichen Trauerweg, sind da und hören zu. Trauer ist ein ganz individueller Prozess. Wie lange und wie intensiv man trauert, ist von Person zu Person unterschiedlich. In Einzelgesprächen gehen die Trauerbegleiter:innen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche ein.  

Bei der individuellen Trauerbegleitung lernen Sie ...   

  • Ihre eigene Trauer zu verstehen  
  • den richtigen Umgang mit Angehörigen und Freund:innen 
  • dass Ihre Trauer Raum und Zeit braucht 
  • den Umgang mit der neuen Realität 

Sie würden gerne über den Tod eines geliebten Menschen sprechen – Ihnen fällt es aber schwer mit Ihrer Familie oder Freund:innen darüber zu reden? In unserer Trauergruppe und in Trauercafés können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen. Unterstützt werden Sie dabei von unseren speziell ausgebildeten Trauerbegleiter:innen.  

Die Trauergruppen und Trauercafés bieten ... 

  • einen Austausch mit anderen Betroffenen 
  • eine offene Gesprächskultur 
  • eine professionelle Unterstützung durch ausgebildete Trauerbegleiter:innen 

Zeit und Raum für Trauer in den Einrichtungen der Diakonie 

Der Tod ist ein Teil des Lebens und jede:r von uns wird einmal damit konfrontiert. Bei einem Todesfall in einer unserer Einrichtungen gehen wir ganz sensibel mit dem Thema um.  

Unterschiedliche Rituale helfen den Hinterbliebenen (Bewohner:innnen, Mitarbeiter:innen sowie Angehörige und Freund:innen) in ihrem Trauerprozess und es wird/werden:  

  • gemeinsam gebetet und gesungen 
  • Geschichten erzählt 
  • eine kleine Biografie vorgelesen 
  • das Zimmer besonders geschmückt 

Mit dieser Verabschiedungskultur wollen wir der Trauer Raum geben. 

Einmal im Jahr veranstalten wir eine Abschiedsfeier. Wir gedenken dann allen Verstorbenen. Dazu laden wir auch die Angehörigen und Familien ein. Das ist ein wichtiger Verarbeitungsprozess für Bewohner:innen, Mitarbeiter:innen, aber auch für die Familien.

Silvia Strohmayr, Alltagsmanagerin Haus für Senioren Bad Zell

Mit ist wichtig, dass ich mich, wenn jemand verstorben ist, verabschieden kann. Wir haben im Haus viele Rituale, um sich zu verabschieden. Die Gespräche mit den Angehörigen sowie der Besuch des Begräbnisses liegen mir dabei besonders am Herzen. 

Sandra Pum, Fachsozialbetreuung Altenarbeit im Haus für Senioren Bad Zell