Das Diakoniewerk unterstützt über die Landesgrenzen hinaus jene Menschen, die ihre Rechte nicht selbst einfordern können. Wir begleiten Menschen, um die sich niemand sorgt, fördern ihre Entwicklung und schenken ihnen dadurch neue Perspektiven.

Gemeinsame Hilfe ist grenzenlos

Unsere Angebote in Rumänien

In Rumänien lebt die große Mehrheit der Menschen mit Behinderung isoliert und ohne spezielle Förderung bei der Familie. Das Diakoniewerk nimmt sich um die speziellen Bedürfnisse dieser Menschen an und ermöglicht durch Kooperationen mit Unternehmen vor Ort, dass Menschen mit Behinderung an der Arbeitswelt teilhaben können. Darüber hinaus steht die Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Kindern aus der Roma-Minderheit im Fokus des Engagements. Das Angebot einer Sozialberatungsstelle und ambulanten Hauspflege versucht die Not jener Menschen zu lindern, die am Rande der Gesellschaft stehen.

2026 feiert das Diakoniewerk 20-jähriges Engagement für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen in Rumänien. Das Jubiläum wird auch mit einem Symposium am 11. Juni 2026 in Sibiu begangen. Der Titel lautet "Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen". Mehr erfahren

Mann in kariertem Hemd sitzt auf Holzbank
Gerhard Winkler, Leiter der Internationalen Standorte und Projekte im Diakoniewerk spricht im Podcast über das Engagement in Rumänien / © Diakoniewerk

Vertrauen schaffen, Zukunft gestalten: 20 Jahre Diakoniewerk in Rumänien

Seit 20 Jahren engagiert sich das Diakoniewerk in Rumänien. Was mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Sibiu begann, hat sich zu einem vielfältigen Unterstützungsangebot für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche entwickelt. In dieser Episode von DIA-LOG spricht Moderatorin Nora Mayr mit Gerhard Winkler, Leiter der Internationalen Standorte und Projekte im Diakoniewerk, über die Anfänge der Arbeit in Rumänien, gesellschaftliche Veränderungen und die Bedeutung langfristiger Verantwortung in der internationalen Zusammenarbeit.

Zum Podcast

Unsere Angebote in Bosnien-Herzegowina

In Bosnien-Herzegowina ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen gemeinsam einen Kindergarten besuchen. Darüber hinaus gibt es für Kinder mit Behinderung keine integrativen Betreuungsplätze. Seit 2002 leistet das Diakoniewerk mit dem integrativen, multi-ethnischen Kindergarten „Sunčani most – Sonnenscheinbrücke“ in Mostar und seit 2016 in Livno einen einzigartigen Beitrag dazu, dass Kinder vorurteilsfrei spielen und voneinander lernen können. Es werden Kinder verschiedener ethnischer Gruppen, mit und ohne Behinderung und unterschiedlicher sozialer Herkunft begleitet. Engagierte bosnische, kroatische und serbische Kindergartenpädagog:innen bemühen sich tagtäglich, Vorurteile gegenüber Kindern mit Behinderung und kulturelle, religiöse und sprachliche Unterschiede zu überwinden.

Unsere Angebote in der Slowakei

Gerhard Winkler MAS
Leitung Internationale Standorte und Projekte, Regionalleitung Seniorenarbeit Linz, Oberösterreich
Cristina Costea
Gesamtleitung Standorte und Projekte in Rumänien
Christina Pree BSc MA
Projektmanagement und Projektassistenz Internationale Standorte