2021. Das Jahr, in dem die Corona-Krise nicht vorüber war. In dem klar wurde, dass sie andauert. Und uns viel Geduld abverlangt. Bei all den Nöten, derer sich die Diakonie 2021 angenommen hat, sind ihre Mitarbeiter:innen „fröhlich in der Hoffnung" geblieben, wie es im Römer-Brief steht.

Mögen Ihnen die Geschichten und Berichte aus dem vergangenen Jahr einen Eindruck davon vermitteln!

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an.“ (Römer 12,12-13. 15)

 

Die Belastungen – so nennen wir heute das, was der Apostel Paulus vor 2000 Jahren Trübsal genannt hat – waren groß für die Mitarbeiter:innen in allen Tätigkeitsfelder der Diakonie, angefangen von der Pflege und dem Gesundheitsbereich über die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und mit Menschen auf der Flucht bis hin zu Kindertherapiezentren, Schulen und Kindergärten. Geduldig zu bleiben, war wohl die Herausforderung des Jahres 2021.

 

Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich

Schwerpunkte unserer Arbeit im Jahr 2022

Krieg in der Ukraine

Hilfe für Ukraine-Vertriebene

Pflegereform

Bildung und Behinderung

Teuerungen

Klima

Menschenrechte

Kampagne

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe in der Ukraine und ihren Nachbarländern

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist da für Notleidende des Krieges in der Ukraine und den Nachbarländern Polen, Republik Moldau, Rumänien und Ungarn. Die Partnerorganisationen stellen für geflüchtete Familien ab der Ankunft Nahrung, Hygieneartikel und Unterkünfte bereit, unterstützen vor allem Frauen mit Kindern und legen auch ein besonderes Augenmerk auf Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen. Eine wichtige Hilfe ist auch psychosoziale Unterstützung, weil der Krieg neben materieller auch große seelische Not auslöst.

https://www.diakonie.at/unsere-themen/katastrophenhilfe/nothilfe-ukraine-krieg

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Hilfe für Ukraine-Vertriebene

Schon wenige Tage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine kamen die ersten Geflüchteten in Österreich an. Die Mitarbeiter:innen der Diakonie haben sich innerhalb kurzer Zeit darauf eingestellt, jene Hilfsangebote wieder zu starten, die vor allem in der Anfangszeit einer Flüchtlings-Krise gebraucht werden.

Insbesondere war es der Wohnraum für Frauen mit kleinen Kindern, der besonders dringend gebraucht wurde. In wenigen Monaten konnte der Diakonie Flüchtlingsdienst in Wien und Niederösterreich mehrere Tausend Menschen in Wohnungen und Zimmern unterbringen, die von großherzigen Menschen günstig zur Verfügung gestellt wurden.

Hier können Sie nachlesen wie den Ukraine-Vertriebenen in der Diakonie geholfen wurde. 

https://www.diakonie.at/unsere-themen/flucht-und-integration/hilfe-fuer-ukraine-fluechtlinge-in-oesterreich

Parallel dazu war es der Diakonie im Jahr 2022 wichtig mit zu reden, wenn es um politische Weichenstellungen ging, die das Leben der Geflüchteten aus der Ukraine aber auch aus anderen Ländern, in denen Kriegs- und Verfolgung wüten, täglich betreffen. Lesen Sie hier den 5-Punkte-Plan zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine

https://www.diakonie.at/news-stories/pressemitteilung/5-punkte-plan-zur-aufnahme-und-integration-von-gefluechteten-aus-der-ukraine

oder auch den 7-Punkte Plan zur Lösung der Unterbringungskrise im Herbst https://www.diakonie.at/news-stories/pressemitteilung/7-punkte-sofortmassnahmenplan-zur-fluechtlings-unterbringung-krise-in-der-fluechtlingsverteilung-beenden

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Pflegereform

Am 12. Mai, dem "Tag der Pflege", hat die österr. Bundesregierung den ersten Teil einer Pflegereform präsentiert. Es wurden wichtige Änderungen angegangen, aber weitere Schritte fehlen noch. Hier haben wir die Meilensteine, aber auch die nächsten wichtigen Schritte zusammengefasst:

https://www.diakonie.at/unsere-themen/alter-und-pflege/diakonie-zur-pflegereform

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Bildung für junge Erwachsene mit Behinderungen

Viele Jugendliche mit Behinderungen wollen auch nach der Pflichtschule weiter in der Schule lernen. Doch das ist in Österreich noch immer nicht vorgesehen.

Die Diakonie macht inklusive Bildung für Jugendliche in drei höheren bzw. nach der Unterstufe weiterführenden Schulen möglich. Hier beschreibt Johanna Pisecky, warum das so wichtig ist:

Verlinken https://www.diakonie.at/news-stories/meinung/kein-schulplatz-fuer-jugendliche-mit-behinderungen/inhalt-text

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Teuerungen und Armut

Die steigenden Energiepreise, die gestiegene Inflation und die Folgen für Menschen, für die das Leben schon davor nicht einfach war. Die Diakonie hat 2022 drei Sofortmaßnahmen zur Entlastung von Menschen mit geringem Einkommen vorgeschlagen: Sozialleistungen müssen in ihrem Wert angepasst werden, die Ausgleichszulage muss erhöht werden, Wohnbeihilfe müssen wieder gewährt und ebenfall erhöht werden.

Verlinken können wir:

https://www.diakonie.at/news-stories/pressemitteilung/teuerung-drei-sofortmassnahmen-zur-entlastung-von-menschen-mit-geringem-einkommen  PM Juni

und den Beitrag: Wie hilft die Sozialberatung?: https://www.diakonie.at/news-stories/story/teuerung-und-hohe-energiekosten-stuerzen-immer-mehr-menschen-in-armut 

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Das Klima sind wir!

Jahr der Schöpfung

  1. Themenheft Klima präsentieren
  2. Diakonietag

Auch die interne Jahrestagung der Diakonie, die 2022 in Kärnten stattfand, stand unter dem Motto “Schöpfung bewahren, Klima schützen” Bildergalerie Diakonietag

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Menschenrechte

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Hoffnung ist wie ein Lächeln

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Das Jahr 2022 in Zahlen

0
Menschen betreut, begleitet und beraten
0
Standorte
0
Hauptamtliche Mitarbeiter:innen
0 %
Frauen
0 %
Männer
0
Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen
0
Zivildiener und Freiwilliges Sozialjahr

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Nachbarschaft

Vernetzt in Zeiten von Corona
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Mittel für unsere Arbeit

Im Jahr 2021 hat die Diakonie insgesamt rund 490 Mio Euro eingesetzt, um Menschen zu unterstützen und Dienstleistungen bereitzustellen.

Mittel für unsere Arbeit. / © Diakonie
Übersicht der Mitarbeiter:innen, Klient:innen und Standorte nach Arbeitsbereichen. / © Diakonie

Verantwortungsvoller Umgang mit Ihrer Spende!

Die Diakonie ist seit dem Jahr 2003 durchgängig mit dem österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet. Das Ziel des Spendengütesiegels ist es, den Spender:innen Transparenz und Sicherheit zu bieten.

Ihre Spende an die Diakonie rettet Leben, schenkt weltweit Hoffnung und holt Menschen am Rand der Gesellschaft zurück in unsere Mitte.

Auf dem Bild sind Schülerin Sabrina und Schüler Liam zu sehen sowie die Aufschrift: Diakonie: Hoffnung braucht ein Ja.
Liam und Sabrina sind Schüler:innen an der inklusiven I-FIT-Schule / © IDENTUM

Diakonie sichtbar machen!

Die Diakonie-Kampagne „Hoffnung braucht ein Ja“ gibt Hoffnungsträger:innen ein Gesicht.

Hoffnung heißt: Wir überlassen die Zukunft nicht der Verzweiflung. Wir schauen gemeinsam nach vorne. Wir sind füreinander da.
Damit wollen wir Mut machen für eine Gesellschaft, in der alle spüren können: Jeder Mensch ist wertvoll und alle Menschen sind gleich viel wert.

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Publikationen 2021

"(Nicht) Jugendfrei", Diakonie Themen-Magazin (2021)

Das Magazin zeigt auf, welchen Herausforderungen junge Menschen aktuell begegnen und was die Covid-Pandemie mit jungen Menschen macht.

Argumentarium Nr. 8: Schöpfungsverantwortung (2021)

Ziel dieses Argumentariums ist, der Bedeutung eines nachhaltigen Handelns und Klimagerechtigkeit für diakonische und kirchliche Praxis nachzugehen und dafür ethische und theologische Argumente vorzulegen.

Jahresbericht der Diakonie Österreich 2021

Das Jahr im Rückblick, Zahlen, Geschichten uvm.

Unser Netzwerk

Eine der fünf großen Sozialorganisationen in Österreich.

Die Diakonie ist die Sozialorganisation der Evangelischen Kirchen. Zahlreiche diakonische Organisationen engagieren sich in folgenden Bereichen der Sozialen Arbeit: Alter und Pflege, Armut und soziale Krisen, Behinderung und Inklusion, Bildung für Kinder und Jugendliche, Bildung für Erwachsene, Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe, Flucht und Integration, Gesundheit, Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien, Rettungs- und Sanitätsdienst, Nachbarschaft und Sozialraumprojekte.