In Libanon herrscht eine Humanitäre Krise. Es fehlt am Nötigsten. Eine Gemeinschaftsküche versorgte Menschen mit warmen Mahlzeiten. Auch wurde Ernährung gesichert durch die Unterstützung lokaler Kleinbäuer:innen. Zudem erhielten Frauen psychosoziale Unterstützung.

In der Krise fehlt es am Nötigsten

Die Bevölkerung des Libanon leidet unter der schweren Wirtschaftskrise und der politischen Instabilität. Durch die extrem hohe Inflation und Nahrungsmittelengpässe steigen die Preise für Lebensmittel immer mehr an - ebenso steigt die Zahl der Menschen, die an Hunger leiden. Die Krisensituation geht mit enormen psychischen Belastungen einher.  

Es ist nicht unsere Schuld, es sind die Umstände, die uns in diese verzweifelte Lage brachten.

Mariam. Die warmen Mahlzeiten der Gemeinschaftsküche bewahren sie vor Hunger.

Noch immer befinden sich Hunderttausende Geflüchtete aus Syrien im Land. Viele davon sind Frauen und Kinder. Für geflüchtete Frauen ist die Situation im Libanon ungleich schwieriger – sie haben weniger Möglichkeiten Einkommen zu erlangen, leben öfter in unsicheren Wohnverhältnissen und sind häufiger von Gewalt betroffen. Die lokalen Gesundheitssysteme sind mit der andauernden Krise überlastet. 

So half die Diakonie Katastrophenhilfe

Zwei Köchinnen unterhalten sich, viele Kochtöpfe aus Metall stehen vor ihnen aufgereiht.
© Ebner
Gesunde Ernährung durch die Community Kitchen

In der Gemeinschaftsküche im Norden Libanons wurden täglich Mahlzeiten gekocht. Ausgegeben wurden die Mahlzeiten an Menschen, die von Armut betroffen sind, zum Großteil an Frauen, Kinder und ältere Menschen. Versorgt wurde mit abwechslungsreichem, ausgewogenen und vitaminreichem Essen – abgestimmt auf die Bedürfnisse und Wünsche der Begünstigten. Das Kochen übernahmen Frauen, die durch die Anstellung in der Gemeinschaftsküche die Möglichkeit haben, ihre Familie zu ernähren. Da die Energieversorgung im Libanon oft nicht gegeben ist, sorgen Solarpaneele auch dann wenn der Strom wieder einmal ausfällt, für Versorgung, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Tomatenplantage

Von der Farm auf den Tisch

Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Kleinbäuer:innen ist im Konzept der Gemeinschaftsküche verankert. Obst und Gemüse werden ganz frisch aus lokaler Ernte bezogen. Die Nahrungsmittel für die Gemeinschaftsküche werden bedarfsorientiert, umweltschonend und kostengünstig produziert. Die Farmer:innen profitieren von der Nutzung gemeinsamer Infrastruktur, wie Solarenergie und Bewässerung, unterstützt werden sie von der lokalen NGO Lebanese National Energy (LNE). Dieses Modell sichert für die Bäuer:innen neben der eigenen Ernährung auch ein geregeltes Einkommen. Lebensmittelabfälle werden reduziert, da Nahrungspflanzen für den konkreten Bedarf angebaut werden.

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