Die Auswirkungen der Coronapandemie haben in Jordanien ärmere Bevölkerungsgruppen besonders hart getroffen. Das überlastete Gesundheits- und Sozialsystem kann Betroffene nicht auffangen. Mit Bargeldhilfe werden Menschen in existenzbedrohenden Verhältnissen unterstützt.

Steigende Armut durch Coronapandemie

Jordanien leidet seit mehreren Jahren unter einer anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation und hoher Arbeitslosigkeit. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie haben die bereits überlasteten öffentlichen Dienste und Infrastrukturen verschärft und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Geflüchtete aus dem Syrienkrieg und benachteiligte Jordanier:innen in die Armut getrieben. Die Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, sind aufgrund von COVID-19-Maßnahmen weggefallen oder drastisch zurückgegangen. Der Kauf von Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten sowie die Deckung von Miet- und Gesundheitskosten sind für viele Menschen unerreichbar geworden.

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Frau mit Kleinkind am Arm steht an der geöffneten Tür zu ihrer Wohnung.
Mietzahlungen und Bargeldhilfe

Die Hilfe richtet sich an besonders betroffene Menschen wie Geflüchtete aus dem Syrienkrieg sowie bedürftige Jordanier:innen aus der Hauptstadt Amman. Insgesamt erhalten 80 Haushalte, bestehend aus rund 400 Personen, finanzielle Unterstützung. Zur Sicherung des Wohnraums werden Mietzahlungen für einen Zeitraum von drei Monaten übernommen. Um die Aufnahme von weiteren Schulden und damit das weitere Abrutschen in Armut zu verhindern, erhalten die betroffenen Familien zusätzlich eine einmalige Bargeldhilfe. Die Menschen können hier selbst entscheiden, welche dringenden Bedürfnisse sie damit decken wollen. Dadurch bleiben Eigenverantwortung und Würde bewahrt.

Jetzt spenden

Die Bargeldhilfe hat uns eine große Last von den Schultern genommen. Die Miete ist jetzt bezahlt und wir müssen uns zumindest für kurze Zeit keine Sorgen mehr über eine drohende Räumung durch unseren Vermieter machen.

Safaa, 31 Jahre, lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Amman.
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Hilfe für Kinder und Jugendliche

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Hilfe für Geflüchtete

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