Mehr als 20 Millionen Menschen brauchen in Äthiopien humanitäre Hilfe. Naturkatastrophen werden durch die Klimakrise verschärft. Kleinbäuer:innen verlieren ihre Einkommensquellen. Angepasste Vieh- und Landwirtschaft sichern Ernährung auf lange Sicht. 

In Äthiopien benötigen mehr als 20 Millionen Menschen Unterstützung und humanitäre Hilfe. Die meisten sind Frauen und Kinder. Naturkatastrophen kommen immer häufiger vor, bedingt durch die Klimaerwärmung. Regenzeiten fallen aus, nach langen Dürren kommt es bei Regen auf den ausgetrockneten Böden zu Überflutungen. Die meisten Menschen leben von Landwirtschaft und Viehzucht. Aber durch die Dürren haben sie ihre Herden, landwirtschaftlichen Flächen und Produktionsmittel verloren. Hunger und Mangelernährung breiten sich aus. Frauen sind stärker von Hunger betroffen. Zudem erleiden sie häufig geschlechtsspezifische Gewalt und sind von Früh- und Zwangsheirat, aber auch FGM (weibliche Genitalverstümmelung), betroffen und benötigen medizinische, psychosoziale und finanzielle Unterstützung und Beratung.

So half die Diakonie Katastrophenhilfe

Frau mit vier Ziegen
© Sitaota Bekelcha Roba, Swiss-Church-Aid, HEKS-EPER
Wir unterstützten Kleinbäuer:innen im Süden Äthiopiens
  • Kleinbauern erhielten Ziegen oder Saatgut.
  • Tiergesundheit wurde gefördert, zb. durch Impfungen und Medikamente.
  • Besonders von Armut Betroffene erhielten Einkommen durch Cash for Work. Sie arbeiten am Wiederaufbau von landwirtschaftlicher Infrastruktur.
  • Bei akuten Krisen, z.B. Überflutung, Heuschreckenplage, Wirbelstürme o.ä. erhielten Menschen Unterstützung aus einem Nothilfefonds.
  • Landwirtschaftliche, selbstverwaltete Frauengruppen wurden organisiert und mit Geldzuschüssen unterstützt
  • Frauen, die von Gewalt betroffen sind, konnten sich an neu errichtete Frauenberatungsstellen wenden
  • Betroffene Frauen erhielten Geldzuschüsse für rechtliche, medizinische oder ökonomische Hilfsleistungen

Fördergeber:innen