Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet Nothilfe nach Katastrophen und unterstützt beim Wiederaufbau. Durch Katastrophenvorsorge in gefährdeten Regionen mindern wir das Risiko im Katastrophenfall. 

Humanitäre Hilfe weltweit 

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt weltweit Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Seit 1969 steht sie im Dienst der humanitären Hilfe und ist dort im Einsatz, wo die Not am größten ist. Die Hilfe wird überparteilich und überkonfessionell, also unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit und Nationalität geleistet. 

Nothilfe wird bereitgestellt nach Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Dürren und Überschwemmungen. Ebenso wird bei Notlagen infolge von Kriegen und Konflikten oder Epidemien humanitäre Hilfe geleistet.  

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Im Video kurz erklärt: So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe steht seit 1969 im Dienst der humanitären Hilfe und ist dort im Einsatz, wo die Not am größten ist.
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Die größte Katastrophe ist das Vergessen 

Katastrophen in Folge von Kriegen und Umweltzerstörung sind globale Probleme und verlangen globale Antworten. Menschen im globalen Süden und von Armut Betroffene sind (menschlich gemachten) Katastrophen besonders ausgeliefert. Wir sehen es als unsere christliche Verantwortung, diesen Menschen in Notsituationen beiseite zu stehen. 

Überblick über unsere weltweiten Projekte

Die größte Katastrophe ist das Vergessen. Das Abstumpfen. Die Gleichgültigkeit. Mein herzlicher Dank gilt allen unseren Unterstützer:innen, die gemeinsam mit uns hinschauen und die Hilfe dort ermöglichen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie

Überleben sichern – Zukunft ermöglichen

Nothilfe
Versorgung mit dem Nötigsten: Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Decken, Zelte, Kleidung, Hygienebedarf oder Medikamente. Hilfsgüter werden vor Ort gekauft, das spart Zeit und Transportkosten und stärkt zugleich die lokale Wirtschaft.
Wiederaufbau
Wiederaufbau von Häusern, Instandsetzung von Schulen, Gesundheitsstationen und Wasserversorgung. Mit Saatgut und Werkzeug, landwirtschaftlichen und beruflichen Schulungen ermöglichen wir den Menschen, sich wieder selbst zu versorgen.
Katastrophenvorsorge
Wir helfen Menschen in gefährdeten Regionen, sich vor Folgen zukünftiger Katastrophen zu schützen und auf veränderte Klimabedingungen einzustellen. Es werden etwa Schutzwälder aufgeforstet, Wasser- und Getreidespeicher sowie sturm- und erdbebensichere Häuser gebaut. Mit lokalen Katastrophenschutzteams werden Notfall- und Evakuierungspläne entwickelt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Die Hilfe wird unvoreingenommen von politischer Einstellung, Religion, Hautfarbe, Nationalität und Geschlecht geleistet. Besonderes Augenmerk legen wir auf ältere und kranke Menschen, Kinder, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen, da diese Gruppen häufig besonders auf Unterstützung angewiesen sind. 

Für die weltweiten Projekte nimmt die Diakonie Katastrophenhilfe keine Sachspenden entgegen. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleider und Plastikplanen für Unterkünfte kaufen wir in der Regel auf lokalen und regionalen Märkten ein. Damit ist sichergestellt, dass die Hilfsgüter den genauen Bedarf treffen und den Verhältnissen im Land und den Gewohnheiten der Menschen entsprechen. Zudem sind die Kosten geringer und die regionale Wirtschaft wird gestärkt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in Krisenregionen mit lokalen Partner:innen zusammen, auf deren Personalpolitik sie keinen Einfluss hat. Praktika oder Arbeitseinsätze im Ausland vermittelt die Diakonie Katastrophenhilfe daher nicht.

Betroffene einer Katastrophe sind nicht völlig hilflos – ihre Ressourcen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen sollen genützt werden. Deshalb richten wir unsere Projekte darauf aus, die Selbstständigkeit und Eigeninitiative der Betroffenen zu stärken. Alle Projekte werden gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort entwickelt und durchgeführt. Sie wissen am besten, welche Hilfe wann und wo gebraucht wird. Mit den Menschen, die in unseren Projekten leben und arbeiten, sehen wir uns als gleichwertige Partner:innen in einem konstanten, gemeinsamen Lernprozess verbunden. Dies begünstigt auch die nachhaltige Wirkung der Projekte.

Unsere Partner:innen vor Ort sind erfahrene, zumeist kirchliche Organisationen. Für die Qualität der geleisteten Hilfsmaßnahmen gelten sehr strenge Maßstäbe. Diese wurden im weltweiten Netz von Kirchen und Hilfswerken, der ACT Alliance, erarbeitet, um professionelle humanitäre Hilfe zu garantieren. Die Partnerorganisationen sind verpflichtet, die Effektivität ihrer Maßnahmen nachzuweisen.

ACT Alliance 
ACT steht für „Action by Churches Together“ und ist ein Zusammenschluss von mehr als 140 kirchlichen (protestantisch, orthodox, anglikanisch) Hilfsorganisationen weltweit. Verteilt über mehr als 120 Länder verpflichten sich alle Organisationen des Netzwerks zur Einhaltung der höchsten internationalen Standards in der humanitären Hilfe. https://www.actalliance.org/ 

Jahresbericht Diakonie Katastrophenhilfe

Nähere Informationen über unsere Projekte und Schwerpunkte des Jahres 2020 finden Sie in unserem Jahresbericht.

Logo Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe Österreich kooperiert mit der Diakonie Katastrophenhilfe Deutschland und ist in das humanitäre Netzwerk ACT Alliance, einem weltweiten Zusammenschluss von 140 kirchlichen Hilfsorganisationen, eingebunden, um nach einer Katastrophe rasch helfen zu können.

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